Delmenhorst Erstmals werden in der Stadt Delmenhorst nachbarschaftliche Klimaschutzprojekte gefördert. Klimaschutzmanager Dr. Christian Pade appelliert an die Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Initiativen, Ideen und Vorschläge zu nennen, wie Ressourcen eingespart und der Klimaschutz vorangebracht werden könnten.

„Es gibt in Delmenhorst eine Vielzahl an Personen, die mit kleinen, aber wirkungsvollen Projekten hier vor Ort den Alltag der Menschen nachhaltiger gestalten“, ist sich Dr. Pade sicher. „Ideen können aus nahezu jedem Bereich des Alltagslebens gefördert werden.“ Dazu zählt der städtische Klimaschutzmanager die Themen Wohnen, Strom- und Heizungsverbrauch ebenso auf wie Ernährung, Mobilität oder Konsum.

Klimaschutz bedeutet nicht nur technologischen Wandel und aufwendige Großprojekte. Klimaschutz geht über Offshore-Windparks, große Elektrofahrzeugflotten und energetische Gebäudesanierung hinaus. Dies hat auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erkannt und fördert deshalb im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative erstmals auch nachbarschaftliche Klimaschutzprojekte. Denn der gemeinschaftlich geführte Obst- und Gemüsegarten zum Beispiel leistet für den Klimaschutz mindestens so viel wie die Hightech-Solaranlage auf dem Dach. Denn hier werden durch kurze Transportwege fossile Kraftstoffe, beispielsweise im internationalen Lastverkehr, eingespart und so klimaschädliche Emissionen vermieden. Daher lautet das Motto des aktuellen Förderaufrufs des BMUB passenderweise „Kurze Wege für den Klimaschutz“.

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Förderanträge müssen bis zum 31. Oktober beim zuständigen Projektträger Jülich (PtJ, Standort Berlin) eingegangen sein. Ausführliche Informationen zur Förderbekanntmachung sind im Internet zu finden. Für Fragen, auch zur Antragsstellung, steht Dr. Pade unter Telefon   04221/99-2810 sowie per E-Mail an klimaschutz@delmenhorst.de gern zur Verfügung.


  www.ptj.de/klimaschutzinitiative/nachbarschaften 
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