Delmenhorst Die Stadt Delmenhorst täte gut daran, sich an dem Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren „European Energy Award“ (eea) zu beteiligen. Das jedenfalls ist die mehrheitliche Meinung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Gewässerschutz, der das Thema am Dienstagabend im Rathaus beriet. Derzeit nehmen am eea in Deutschland rund 300 Kommunen teil. Das letzte Wort hat der Delmenhorster Rat, der nach vorläufiger Planung darüber Ende Februar 2017 entscheiden wird. Die eea-Zertifizierung gilt als Baustein des vom Rat beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzepts.

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Die Kosten für die Teilnahme über einen Zeitraum von fünf Jahren werden nach Schätzung des städtischen Klimaschutzmanagers Dr. Christian Pade bei etwa 50 000 Euro liegen, wobei der größte Kostenanteil auf die regelmäßig stattfindenden Audits, zu deutsch etwa „detaillierte Überprüfung“, entfallen. Pade: „Am Ende werden Energieeinsparungen auch Kosteneinsparungen sein.“ Dieser Meinung wollten sich allerdings der stellvertretende Ausschussvorsitzende Jürgen Kühl (AfD) und sein Fraktionskollege Stefan Heinrich Kappe nicht anschließen. Beide votierten wegen des fünfstelligen Betrags gegen eine Beteiligung.

Ausschussmitglied Axel Unger (SPD) bat Pade darum, die Politik bei wesentlichen Kosten-Abweichungen zu informieren. Und Peter Stemmler (UAD) stellte angesichts der zahlreichen anderen Delmenhorster Baustellen die Prioritätensetzung in Frage. Eine finanzielle Förderung der Teilnahme am eea durchs Land ist nach Kenntnisstand von Pade nicht erwartbar. Andere Bundesländer seien da weiter. Der eea-Prozess startet mit einer Ist-Analyse, woraus dann ein Arbeitsprogramm entwickelt wird. Dieses wird Stück für Stück abgearbeitet und bewertet.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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