Geisterfahrer-Unfall auf A1 – Autobahn voll gesperrt
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Geisterfahrer-Unfall auf A1 – Autobahn voll gesperrt

Delmenhorst Die Großbäckerei Haferkamp ist auf Expansionskurs. Das Delmenhorster Unternehmen mit rund 220 Mitarbeitern hat vor kurzem die insolvente Traditionsbäckerei „Havenbäcker“ in Bremerhaven übernommen. Die Bäckereikette hat in Bremerhaven knapp zehn Filialen und etwa 120 Mitarbeiter.

„Bei uns steht deswegen alles Kopf im Moment“, sagt Bäckermeister Wilhelm Haferkamp senior, der gemeinsam mit seinem Sohn das 1897 gegründete Unternehmen in fünfter Generation leitet. Haferkamp betreibt heute 22 Filialen im Raum Delmenhorst-Bremen. Die Produktion findet seit 2009 in einem 2500-Quadratmeter-Gebäude an der Harpstedter Straße im Stadtsüden statt.

Das Umsatzvolumen des Delmenhorster Mittelständlers wird durch den Zukauf auf einen Schlag um geschätzte 25 Prozent wachsen. Haferkamp bezeichnet „solche Mammutaktionen“ für seine Firma als eher untypisch. In den vergangenen 15 Jahren allerdings habe das Unternehmen seinen Umsatz verachtfachen können – in aller Ruhe, Stück für Stück.

In Bremerhaven stehen nach der Übernahme Entlassungen bevor. Die Verwaltung sei bereits aufgelöst worden, von den Mitarbeitern in der Produktion würden etwa 60 bis 80 weiterbeschäftigt werden können, berichtet der Firmenchef zu seinen Plänen. Aber auch dort sei es das Ziel, wieder zu wachsen. Nach und nach sollen die Filialen auf die Haferkamp’sche Corporate Identity umgerüstet werden und den Namen des neuen Eigentümers erhalten.

Wilhelm Haferkamp betont, dass es seit jeher Firmenphilosophie gewesen sei, den Kunden mit hoher Qualität zu überzeugen. Fertigmischungen würden grundsätzlich nicht eingesetzt, alles stamme aus eigener Herstellung. Haferkamp: „Man muss unverwechselbar sein.“

Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst

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