/Region/Delmenhorst

Delmenhorst „Ein voller Erfolg“, so nennt Regisseur Markus Weise die Premiere des Stückes „De Nervbüdel“, die am Samstagabend im Kleinen Haus gefeiert wurde. „Ich bin unheimlich stolz auf das ganze Team und vor allem auf die beiden Hauptdarsteller, die das Stück getragen haben“, erklärt er auf Nachfrage der NWZ.

Obwohl die Premiere nicht ausverkauft war, habe sich das Publikum begeistert gezeigt. „Alle Gags und Regieanweisungen sind bei den Zuschauern genauso angekommen, wie ich es gehofft habe“, freut sich Weise. Gespielt wurde das Stück „De Nervbüdel“, das auf Francis Vebers „Der Kontrakt“ von 1970 basiert. Der Welterfolg wurde von Dieter Hallervorden ins Deutsche übersetzt. Frank Grupe machte daraus die Niederdeutsche Fassung „De Nervbüdel“, die erstmalig im Hamburgischen Ohnsorg-Theater aufgeführt wurde und nun durch das Niederdeutsche Theater Delmenhorst (NTD) ihre Erstaufführung im Bühnenbund Niedersachsen und Bremen hatte.

Die Hauptrollen übernehmen Andreas Giehoff und Torsten Wieting. Und worum geht’s in der Komödie? Berufskiller Ralf, der einen Kronzeugen von einem Hotelzimmer aus per Fernschuss liquidieren soll, bekommt Probleme. Ralf hat alles geplant und ausgekundschaftet. Womit er nicht rechnen konnte, ist sein Zimmernachbar Hans-Dieter Spitzek, der von seiner Frau verlassen wurde und seinem Leben ein Ende setzen will. Als der Hotelpage entdeckt, dass Spitzek sich etwas antun will, bittet er dessen Zimmernachbarn Ralf um Beistand.

Wer sich selbst vom Können des NTD überzeugen möchte, kann das noch am 27. Januar sowie 1., 2., 3., 9., 16., 17., und 23. Februar um 20 Uhr im Kleinen Haus. Am 28. Januar und 11. Februar gibt es Vorstellungen um 15.30 Uhr. Karten gibt es unter Telefon  0 42 21/1 65 65.

Weitere Nachrichten:

Ohnsorg-Theater | Delmenhorst | NTD | Bühnenbund

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.