Delmenhorst Hubschrauber, Hunde und Helfer: Viel zu sehen und entdecken gibt es am Sonntag, 19. Mai, beim Tag der offenen Tür der Polizeiinspektion Delmenhorst/Wesermarsch/Oldenburger Land. „Gemeinsam. Aktiv. Sicher“ lautet das Motto, denn am gleichen Tag ist auch der niedersächsische Verkehrssicherheitstag. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentieren sich insgesamt 90 Organisationen auf der Hotelwiese bis hin zur Polizeiinspektion in Delmenhorst. 20 000 Besucher werden erwartet.

Jährlicher Wechsel

Was es alles für Attraktionen, Vorführungen und Aktionen geben wird, hat jetzt das Organisationsteam der Polizeiinspektion in Delmenhorst um Polizeidirektor Carsten Hoffmeyer, die Polizeihauptkommissare Michael Lüken und Sebastian Nitsch sowie Jörn Stilke, Leiter der Polizeiinspektion in Delmenhorst, vorgestellt. Die Inspektionen wechseln sich jährlich mit dem Tag der offenen Tür ab, der eine Veranstaltung des Landes Niedersachsen ist. Das letzte Mal richtete ihn die Polizeiinspektion in Delmenhorst im Jahr 2011 aus. Dieses Mal sei der Rahmen allerdings ein viel größerer, sagt Stilke. Seit Sommer vergangenen Jahres laufen die Planungen. 300 Freiwillige des gesamten Inspektionsgebietes werden am 19. Mai helfen.

Viele Aktionsplätze

„Wir wollen an dem Tag alle Facetten unserer Arbeit und unsere Kooperationspartner präsentieren“, sagt Stilke. Geplant wird die Veranstaltung auf einer Fläche von 28 000 Quadratmetern. Es wird Aktionen auf der Hotelwiese geben. Die Rudolph-Königer- Straße wird gesperrt und das Polizeigelände am Markt 6-7 sowie der Schotterparkplatz hinter der AOK, An den Graften, genutzt. Es werden etwa 800 Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Polizei rät, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Passend zum Verkehrssicherheitstag stehen Unfallrisiken wie eine zu hohe Geschwindigkeit oder Ablenkung des Fahrers im Mittelpunkt. „Wir wollen sensibilisieren, informieren. Es wird aber gleichzeitig viel zum Mitmachen geben“, sagt Lüken. Besucher können sich auf einen Ablenkungsparcours begeben, auf dem sie in einem Kettcar fahrend Aufgaben am Handy lösen müssen, oder den Blick durch eine „Rauschbrille“ wagen. Wie ein Lasergerät zur Geschwindigkeitsmessung funktioniert, können Kinder beim „Laserlauf“ am eigenen Leibe erfahren. „Auch dem Thema E-Mobilität werden wir Rechnung tragen, denn das gewinnt immer mehr an Bedeutung“, gibt Lüken einen Ausblick auf weitere Programmpunkte. Unter anderem sind der ADAC, die Unfallhilfe und die Verkehrswacht mit einem Infostand vertreten.

Die Schülerfirma der Berufsbildenden Schulen Delmenhorst sorgt für die Ausgabe von Kaffee und Kuchen. In den Straßen bieten Schausteller aus der Region ihre Leckereien an. Musikalisch wird es mit dem Polizeiorchester Niedersachsen sowie der Polizeiband der Polizeiinspektion Delmenhorst/Wesermarsch/Oldenburger Land, die rockige Lieder mitbringt.

Alles zur Polizeiarbeit

Um Ermittlung, Einsätze und Prävention geht es bei der Polizeiarbeit. Zeigen, was sonst keiner sieht, darum geht es am Tag der offenen Tür. Besucher können etwas über die Gerichtsmedizin, Einbruchprävention und den Kriminaldienst, der einen Tatort nachstellen wird, erfahren. Die Deutsche Bundesbank informiert über Geldfälschung und der Kampfmittelbeseitigungsdienst zeigt, wie eine Bombenentschärfung funktioniert.

Große Gefährte

Doch nicht nur die Polizei ist im Notfall gefragt, sondern auch viele andere helfende Organisationen. So stellen sich am Tag der offenen Tür beispielsweise die Drogenberatungsstelle, der „Weiße Ring“ und das Kriminalinterventionsteam der Evangelischen Kirche vor. Auch die Bundeswehr ist mit ihren Fahrzeugen dabei. Apropos: Große Fahrzeuge wie ein Lautsprecherkraftwagen oder ein „mobiles Gefängnis“ werden zu bestaunen sein.

In verschiedenen Vorführungen wird gezeigt, was ein Polizeihubschrauber drauf hat, wie eine Reiterstaffel mit ihren Pferden über brennende Feuerballen reitet und wie Rettungshunde verschüttete Personen aus einem Trümmerhaufen retten. Auch den Kindern dürfte mit einer Hüpfburg, einem „Soccer-Cage“ und Polizei-Buttons nicht langweilig werden.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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