Delmenhorst Wieder einmal großen Besucheransturm hat es bei der vierten Auflage des Stadtfestes in Delmenhorst gegeben. Unter dem Motto „Klein und fein, rund um das Rathaus“ haben die Delmenhorster von Donnerstag bis Freitag größtenteils friedlich miteinander gefeiert. Der Veranstalter, die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (DWFG), ist rundum zufrieden mit dem Ablauf des Festes.

Mit einem Bierfassanstich wurde das Stadtfest am Freitagabend auf dem Rathausplatz offiziell eröffnet. Drei Tage lang gab es jeden Abend Live-Musik auf drei Bühnen am Rathausplatz, Bismarckplatz und Wallplatz. Der Donnerstag habe sich – so wie es sich die Veranstalter gedacht hatten – als „Afterwork-Abend“ für Firmen etabliert, so Eyke Swarovsky von der DWFG. Freitag und Samstag sei richtig viel los gewesen. „Da kriegt man als Veranstalter leuchtende Augen. Die Delmenhorster haben sich und die Stadt echt gefeiert.“

Während zu Beginn Delmenhorster Gruppen, Newcomer und Solokünstler dafür sorgten, dass die Leute warm wurden, heizten die Hauptacts die Besucher zu späterer Stunde mit Cover-Songs ein, zu denen ordentlich gefeiert, getanzt und mitgesungen wurde. „Für uns hat es sich gelohnt, noch einmal ordentlich am Bandkarussell zu drehen. Wir haben viele neue Bands dazu geholt, die musikalisch alle auf sehr hohem Niveau waren“, sagte Swarovsky.

Zwar sei am Samstagabend auf dem Wallplatz kein Vorprogramm geplant gewesen. Relativ spontan sei aber die Rapgruppe „AnDieFresse ft. Gee Kay“ aufgetreten. „Das ist so gut angekommen, dass wir überlegen, den Wallplatz für DJs und Rapper nächstes Jahr ins Vorprogramm einzubeziehen“, so Swarovsky.

Die Polizei berichtet von Fällen von Körperverletzung, Bedrohungen und Beleidigungen in der Nacht von Freitag auf Samstag. Zudem kam es zu einer sexuellen Belästigung, einem Raub und einem Diebstahl eines Kennzeichens von einem Streifenwagen. Die Polizei musste etwa ein Dutzend Ermittlungsverfahren einleiten. Fünf alkoholisierte Stadtfestbesucher mussten die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Insgesamt könne aber von einem ruhigen Stadtfest gesprochen werden, so die Polizei.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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