Delmenhorst Warum sich Finya Röhrle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) entschieden hat? „Vor allem, um an Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit zu gewinnen.“ Seit September unterstützt die 19-jährige Bremerin das Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst und den TV Jahn.

Informationen zur Bewerbung

Wer sich für ein FSJ im Bereich Schule und Sport bewerben möchte, sollte motiviert, selbstständig und zuverlässig sein.

Bewerben können sich alle Personen bis zum Alter von 25 Jahren.

Bewerbungen können an das Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst, Max-Planck-Straße 4, 27749 Delmenhorst oder an info@mpg-del.de geschickt werden.

Der Bewerbungsschluss ist am 30. April.

Mehr Informationen unter http://tvjahn-delmenhorst.de/?p=7036

Schule und Verein bieten eine gemeinsame Stelle an. Vormittags ist Röhrle am Gymnasium tätig und hilft den Lehrkräften im Sportunterricht der fünften bis elften Jahrgänge. Nachmittags – und manchmal auch am Wochenende – geht es zur Vereinsarbeit. Dann trainiert die 19-Jährige zum Beispiel die fünf- und sechsjährigen Vereinsfußballer. „Dort bin ich die Haupttrainerin. Ich bin für das Organisatorische zuständig, bei den Turnieren und auch für die Elternkontakte.“ Dafür hat sie im Rahmen des FSJ auch einen Übungsleiterschein gemacht. Außerdem hilft die Bremerin beim Tischtennistraining mit und lernt die Büroarbeit kennen. Mit der Vielfalt ihrer Aufgaben ist Röhrle zufrieden: „Es macht sehr viel Spaß.“

Was sie nach ihrem FSJ im Bereich Schule und Sport machen möchte, weiß Röhrle schon: Architektur studieren. „Das hat nicht viel mit meinem FSJ zu tun“, sagt sie. Dennoch habe sie sich bewusst für diesen Bereich entschieden – weil ihr Sport Spaß macht und sie die Arbeit mit Kindern kennenlernen wollte. Und natürlich, um sich selbst weiterzuentwickeln. Dass dies funktioniert hat, bescheinigen ihr sowohl die Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke als auch Marco Castiglione vom TV Jahn. Der Wandel sei „beeindruckend“, so Fitsch-Saucke, es sei auffallend, wie „frei und freudig“ Röhrle nun spreche.

Bis zum Ende dieses Schuljahres dauert das FSJ der 19-Jährigen. Ab August soll jemand die Nachfolge antreten. Interessenten können sich bis zum 30. April für das kommende Schuljahr bewerben.

Dabei weisen Fitsch-Saucke und Castiglione noch auf eine Besonderheit der kooperativen Stelle hin: die Arbeitszeiten. Aufgrund der Zusammenarbeit einer Schule und eines Sportvereins seien diese vor allem auf den Vormittag und den Spätnachmittag verteilt – meist hat Röhrle also eine sehr lange Mittagspause. „Eine gewisse lokale Nähe oder Mobilität“ sind laut Fitsch-Saucke deshalb notwendig, „sonst ist die Stelle nicht zumutbar.“

Manuela Wolbers Redakteurin / Online-Redaktion Ostfriesland
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