Delmenhorst Auch wenn das Wetter am Freitag wenig freundlich war, gab es im Delmenhorster Stadtteil Düsternort Anlass zur Freude. Das Nachbarschaftsbüro Düsternort des Diakonischen Werkes vom ev.-luth. Kichenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land feierte die offizielle Eröffnung der neuen Räumlichkeiten an der Elbinger Straße.

Viel Fantasie sei nötig gewesen, um sich ein Nachbarschaftsbüro in diesen Räumen vorstellen zu können, sagte Bea Brüsehoff bei der offiziellen Eröffnung des Büros am Freitag. „Deshalb möchte ich mich bei allen Helfern bedanken, die es möglich gemacht haben, dass wir heute hier feiern können“, sagte sie in ihrer Ansprache mit Kollegin Wencke Lüttich.

Öffnungszeiten:

Das Nachbarschaftsbüro ist montags und mittwochs von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Dienstags, donnerstags und freitags erfolgen Öffnungen nach Absprache unter Telefon   04221/98 16 30.

Zu finden ist das Nachbarschaftsbüro bereits seit April in der Elbinger Straße 8. Die ehemaligen Räume der Tafel wurden von der GSG Wohnungsbaugesellschaft grundlegend renoviert. So gibt es jetzt eine barrierearme Toilette, eine Rampe als Zuwegung und größere Türen. Neben den Büros finden sich auch eine Küche, ein großer Gemeinschaftsraum, ein Kinderspielbereich sowie ein Seminar- und ein Beratungsraum im neuen Büro.

Zur Eröffnung waren neben Vertretern aus Politik und Verwaltung auch Vertreter von Institutionen in Düsternort sowie Wegbegleiter und Bewohner des Stadtteils geladen. „Heute ist ein besonderer Tag an dem die Erfolgsgeschichte des Nachbarschaftsbüros, das 1999 eröffnet wurde, fortgesetzt wird“, sagte Bianca Urban von der Stadt Delmenhorst und übermittelte Grüße von Oberbürgermeister Axel Jahnz. Eine gute Nachbarschaft sei wichtig, um sich wohl zu fühlen. Das Nachbarschaftsbüro helfe mit seinen Angeboten, Gesellschaft zu leben, Freunde zu finden oder Hilfe zu erfahren.

Über die zahlreich erschienenen Gäste freute sich Franz-Josef Franke von der Kreisgeschäftsführung vom Diakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg Land. „Auch wenn sich der Name Düsternort schwierig anhört, passt doch in jedes Dunkel ein Licht und jeder, der hier herkommt, bringt ein Licht mit, das den Stadtteil erleuchtet“, sagte Franke weiter.

Wie vielseitig die Arbeit des Nachbarschaftsbüros ist, betonten Thomas Fohrmann von der Katholische Kirchengemeinde St. Marien und Anne Frerichs von der Evangelischen Kirchengemeinde Zwölf Apostel in ihrer im Dialog geführten Ansprache. So gebe es neben der Sozial- und Flüchtlingsberatung auch Sprach- und Fahrradfahrkurse, eine Kreativzeit, die Nähwerkstatt, eine Nordic Walking-Gruppe und darüber hinaus sogar Gelbe Säcke.


     www.duesternort.de 
Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.