Delmenhorst Dem Abbruch des Gebäudes Westfalenstraße 6 und einer städtebaulichen Neuordnung des Zentralbereichs im nördlichen Wollepark hat der Rat der Stadt Delmenhorst in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mit einer Gegenstimme zugestimmt. Um den Wollepark Nord aufzuwerten und als Wohnstandort zu stärken, sei dort die Gestaltung eines Stadt­teilplatzes mit einem neuen Nachbarschaftszentrum und einer Kindertagesstätte vorgesehen, heißt es in der Beschlussvorlage. Ziele seien auch ein neuer Parkzugang von der Schwabenstraße aus, ein Nachbarschaftsgarten, ein Kiosk und eine Fahrradwerkstatt. Maßnahmen zum Klimaschutz sind im Konzept vorgesehen.

Was passiert mitdem Stadion?

Einstimmig beschlossen hat der Delmenhorster Rat die Umsetzung der Regionalligatauglichkeit des Stadions an der Düsternortstraße 57. Das bedeutet, dass der Sportverein „SV Atlas“ einen Gästekäfig sowie eine Spielfeldsicherung errichtet und die Lautsprecheranlage saniert. Damit soll die Regionalligatauglichkeit des Stadions hergestellt werden. Die Stadt beteiligt sich an dem Bauvorhaben mit einem Kostenzuschuss von 300 000 Euro. Ebenfalls hat der Rat einstimmig die neuen Nutzungsvereinbarungen, die mit allen Vereinen im Stadion geschlossen werden sollen, angenommen. Zum Hintergrund: Die städtische Sportverwaltung entscheidet über die Vergabe aller Delmenhorster Sportstätten zur Nutzung an Vereine. Im Delmenhorster Stadion trainieren derzeit vier Fußballvereine. Um die Frage der benötigten Trainingszeiten dieser Vereine künftig zu klären, stehen Gespräche unter anderem zur Abwicklung des Spielbetriebs noch aus. Hierzu informiert die Verwaltung nach der Sommerpause.

Wie wurde die Geschäftsordnung geändert?

Eine Änderung der Geschäftsordnung für den Rat, den Verwaltungsausschuss, die Ratsausschüsse und den Ortsrat der Stadt Delmenhorst nahm der Rat einstimmig an. Dies betrifft „IV. Abschnitt Ortsrat Hasbergen“. In der geänderten Geschäftsordnung steht, dass zunächst der Ortsrat berät und das Ergebnis dann an den zuständigen Ausschuss des Rates weitergibt. Stimmt dieser der Empfehlung des Ortsrates zu, wird sie dem Verwaltungsausschuss vorgelegt. Ist dies nicht der Fall, wird der Vorschlag des Ausschusses zusammen mit der Stellungnahme des Ortsrates dem Verwaltungsausschuss vorgelegt.

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Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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