Delmenhorst Die Gelbe Tonne kommt nicht nach Delmenhorst – zumindest aus Sicht des Umweltausschusses. Dieser erteilte der Tonne für Plastikmüll in seiner jüngsten Sitzung eine Absage – wenn auch nur mit knapper Mehrheit.

In den Stadtteilen Brendel und Adelheide war zunächst ein Probelauf angedacht. Bei einer Befragung mit 1140 Haushalten des Testgebietes in 14 Straßen hatte es 647 Rückmeldungen gegeben. 58,6 Prozent von ihnen hatten einer zweijährigen Probephasen der Gelben Tonne – statt des Gelben Sacks – zugestimmt.

Für einige Politiker war diese Zustimmung zu wenig. So argumentierten Heinrich-Karl Albers (CDU), Stefan Kappe (AfD) und Hartmut Rosch (Linke), dass ihnen die Zustimmenden im Verhältnis zu allen Befragten zu wenig seien. Albers argumentierte außerdem, dass die Unterbringung einer weiteren Tonne für einige der Anwohner schwierig werden würde.

Harald Schneewind (Grüne) und Detlef Roß (SPD) hingegen warben für Zustimmung. Schneewind glaubte, dass durch die Tonnen verhindert werden könnte, dass Gelbe Säcke durch die Straßen wehen.

Bei der anschließenden Abstimmung stimmten insgesamt sieben der Ausschussmitglieder gegen, sechs für den Probelauf. Die endgültige Entscheidung wird im Verwaltungsausschuss Mitte Juni getroffen.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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