Delmenhorst Stürmisch war das Jahr 2018 für das Logistikbataillon 161 und stürmisch-turbulente Tage hält auch das frische Jahr bereit. Grund zur Sorge gibt es aber nicht, denn „wir stehen fester denn je verwurzelt auf niedersächsischem Grund“, versicherte Oberstleutnant Torsten Ickert, Kommandeur des Bataillons beim Neujahrsempfang in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne am Freitag.

Der Einladung zum Empfang waren Vertreter der Bundeswehr, Politik und Wirtschaft gefolgt. Besonders begrüßte Ickert, der im August das Kommando über das Bataillon übernommen hatte, Oberbürgermeister Axel Jahnz als Vertreter der Garnisonsstadt Delmenhorst sowie die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden.

Einsätze im Ausland

In seiner Ansprache erinnerte Ickert an die Angehörigen des Logistikbataillons 161, die im vergangenen Jahr gesund und munter aus Auslandseinsätzen zurückkehrten, sowie an die wichtige Rolle, die die Soldatinnen und Soldaten des Standortes bei der Nato-Großübung „Trident Juncture“ im November in Norwegen spielten. Auch 2019 werde das Bataillon wieder Soldatinnen und Soldaten in Einsatzgebiete in Mali, dem Nordirak, Afghanistan und in den Kosovo entsenden.

Besonders betonte der Kommandeur das europäische Friedensprojekt, das es zu verteidigen gelte: „Lange Zeit lag der sicherheitspolitische Schwerpunkt auf dem internationalen Krisen- und Konfliktmanagement. Neue Entwicklungen zeigen uns allen aber auch, dass Freiheit und Sicherheit in Europa mitnichten ein Selbstläufer sind.“

Zeichen für EU setzen

Mit der aktiven Beteiligung an der Europawahl im Mai könne jedoch jeder ein Zeichen für die Wichtigkeit eines integrierten, kooperativen und demokratischen Europas setzen. Diesen Gedanken nahm Oberbürgermeister Jahnz auf: Das Bündnis bleibe, trotz der aktuellen Herausforderungen angesichts des drohenden Brexits: „Nur ein vereintes, kraftvolles Europa kann bestehen.“

Jahnz betonte, dass die in der gut funktionierenden Patenschaft zwischen der Stadt Delmenhorst und der Garnison Aufgaben unter einer Vorgabe noch besser zu bewältigen sind: „Es muss geprägt sein von Spaß, Humor und Freude“. Und Humor hätten sowohl er als auch Oberstleutnant Torsten Ickert.

Nathalie Meng Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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