Delmenhorst Rund 80 Delmenhorster Eigenheimbesitzer haben im ersten Durchlauf der Kampagne „Clever heizen“ im Herbst/Winter 2016/17 die Möglichkeit genutzt, die Heizungsanlagen ihres Hauses von einem unabhängigen Energieberater im Rahmen eines einstündigen Hausbesuchs überprüfen zu lassen, um Einsparpotenziale durch eine effektivere Einstellung ausloten zu lassen und eventuelle Schwachstellen im System ausfindig zu machen. Jetzt wird die Kampagne „Clever heizen“, getragen zu gleichen Teilen vom Klimaschutzmanagement der Stadt Delmenhorst und der dem Land angegliederten Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, neu aufgelegt. Ab sofort können sich interessierte Hauseigentümer bei der Stadt melden und einen Beratungstermin vereinbaren. Die Kampagne läuft bis zum 31. März. Wer eine Beratung wünscht, wird gebeten, sich bei der Stadt unter Telefon   04221/992811 oder unter der E-Mail-Adresse klimaschutz@delmenhorst.de zu melden. Die Beratung, die einen Wert von 180 Euro hat, wird bezuschusst. Die Bürger zahlen lediglich 25 Euro.

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Dieter Röbken bewohnt ein im Jahr 1970 gebautes Haus. Irgendwann war eine neue Heizungsanlage fällig. Er entschied sich für eine Brennwert-Anlage, war aber mit den Gasverbräuchen unzufrieden. Energieberater Frank Eggers kam dem Grund auf die Schliche, die Anlage war völlig falsch eingestellt. Röbken fand ein Unternehmen, das die Sache in Ordnung brachte. „Seitdem ist der Gasverbrauch um 15 Prozent gesunken“, berichtete er am Dienstag bei der Vorstellung der neuen „Clever heizen“-Kampagne im Rathaus, zu der Klimaschutzmanager Dr. Christian Pade eingeladen hatte. Röbken: „Ich kann nur jeden davor warnen, nicht selbst an den modernen Heizungen herumzudrehen.“ Das würde in der Regel schiefgehen.

Klimaschutzmanager Pade betont, dass niemand Angst haben müsse, dass die ins Haus kommenden Energieberater den Ratsuchenden im Auftrag von Firmen neue Heizungsanlagen aufschwatzen wollten. Die Berater seien unabhängig, kämen aus dem Bau- oder Schornsteinfegerhandwerk, dem Bauingenieurwesen oder der Architektur und hätten für ihre Aufgabe einschlägige Fortbildungen absolviert.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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