Delmenhorst Die finanzielle Lage des Josef Hospitals in Delmenhorst ist dramatisch. Zuletzt hatte die Katholische Kirche erklärt, kein Geld mehr in die Rettung des Krankenhauses investieren zu wollen. Doch nun stellt sich das Land Niedersachsen offenbar hinter die Klinik:

Sozialministerin Cornelia Rundt erklärte am Montag laut Mitteilung der Stadt Delmenhorst, dass das Sozialministerium die Sanierung des Delmenhorster Krankenhauses sehr positiv sehe und dieses auch unterstütze, soweit dies im rechtlichen Rahmen möglich sei. Der Förderbescheid über 70 Millionen Euro für den Neubau eines Krankenhauses am Standort Mitte bleibe bestehen. „Über dieses positive Signal bin ich sehr froh, denn schließlich sichert das neue Krankenhaus die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Axel Jahnz.

In Aussicht gestellt wurde, dass im Rahmen einer Ausfallbürgschaft 1,5 Millionen Euro, sowie auch die 3,5 Millionen Euro, die voraussichtlich noch bis Jahresende benötigt werden, genehmigungsfähig wären, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Jahnz war am Montag mit einer städtischen Delegation nach Hannover gefahren, um der Sozialministerin und der Kommunalaufsicht einen Überblick über den derzeitigen Liquiditätsbedarf des Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) und die anstehende Sanierung zu geben, für die derzeit ein Konzept in Arbeit ist.

Im Anschluss an den Termin wurde der Kommunalaufsicht im Innenministerium der Sachstand ebenfalls dargestellt. „Auch hier erhielten wir positive Reaktionen“, berichte der Rathauschef weiter. „Aus Sicht der Kommunalaufsicht konnten die Inhalte nachvollziehbar erläutert werden. Es wurden keine Gründe geltend gemacht, die, vor dem Hintergrund, dass die Stadt alleiniger Anteilseigner wird, einer möglichen Bürgschaft entgegenstehen.“

Auch der Kommunalaufsicht ist es wichtig, dass mit diesem ersten Schritt der Sanierung, die Stadt in die Lage versetzt wird, in Bezug auf die weitere Zukunft des JHD mit Vorliegen des Sanierungskonzeptes entscheidungsfähig zu sein.

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Der Rat wird sich am kommenden Mittwoch mit der Bereitstellung einer Bürgschaft befassen.

„Beiden Ministerien danke ich für die Unterstützung und die positive Begleitung in eine sichere Gesundheitsversorgung für unsere Stadt“, sagt Jahnz. „Die Reise war ein voller Erfolg.“

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