Delmenhorst „Klimawandel: Ohne Verzicht wird das nichts!“, „Planet Earth first“ und „Klimaschäden sind teurer als Klimaschutz“: Mit zahlreichen Plakaten demonstrierten am Freitagmittag Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz. Auch mehrere Erwachsene nahmen an dem Protest in Delmenhorst teil. „Es waren aber deutlich weniger Leute als beim letzten Streik“, sagt Alena Wefer von der „Fridays-for-Future“-Ortsgruppe Delmenhorst. Am letzten Protest im September nahmen rund 1000 Delmenhorster teil.

Zu Beginn des Protests am Freitag waren rund 100 Demonstranten anwesend. Kurzzeitig zählten die Veranstalter etwa 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Dennoch empfand Wefer den Protest als einen sehr produktiven Streik. Und: „Es gibt trotzdem ein großes Interesse an der Sache.“ Denn die Schülerinnen und Schüler sind laut Wefer von einer gewissen Wut angetrieben.

Die Kundgebung setzte sich gegen 11.30 Uhr vor dem Jute-Center in der Weberstraße in Bewegung. Vor dort liefen Schüler und Erwachsene in Richtung Friedrich-Ebert-Allee und dann zur Hotelwiese. Dort versammelten sich die Demonstranten zur Kundgebung. Aufgrund des Weihnachtsmarktes stand der Rathausplatz in der Innenstadt hierfür nicht zur Verfügung.

Anlass des globalen Streiks der „Fridays-for-Future“-Bewegung war die Klimakonferenz aller UN-Staaten Anfang Dezember. Bei der Konferenz soll die Einhaltung der internationalen Klimaziele überprüft werden. Bei der Demonstration handelte es sich um den zweiten Streik in Delmenhorst. Wann der nächste Protest stattfinden soll, steht noch nicht fest. Laut Wefer werde sich die Ortsgruppe jedoch wieder an den globalen Streikterminen orientieren.

Für Wefer steht jedoch fest, dass sie weiter machen werden. Die 17-Jährige setzt sich dabei nicht nur für den Klimaschutz ein, sondern auch für den Tierschutz. „’Fridays for Future’ hat mir die Möglichkeit gegeben, etwas zu bewegen“, sagt die Schülerin.

Anna-Lena Sachs Redakteurin / Online-Redaktion
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