Delmenhorst Ein bisschen anders hatten sich Erika Bernau und Till Kujadt vom Nachbarschaftszentrum Wollepark den Beginn der Gemeinschaftsgarten-Saison schon vorgestellt. Möglichst viele Garten-affine Bewohner des Wolleparks sollten sich auf den Beeten tummeln, mit einem Frühlingsfest sollte die Gartensaison 2020 starten. Um aber die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben die Mitarbeiter des Diakonischen Werks Delmenhorst/Oldenburg-Land schnell umgedacht. Die Sitzbänke stehen jetzt weit entfernt voneinander an den Zaun gekettet, Symbolbilder weisen darauf hin, dass die Gärtner Abstand halten müssen. Nach wie vor ist der Gemeinschaftsgarten weiter zugänglich, aber ein Ort der Begegnung für mehr als zwei Personen darf er nicht mehr sein.

Um Menschen ohne Garten das Frischluft-Gärtnern aber dennoch zu ermöglichen, hat das Team im Nachbarschaftszentrum beschlossen, die Gartennutzung klar einzuteilen. Bei ungefähr 20 Gärtnern hat jede Person je eine Stunde, in der sie jäten, pflanzen, harken und gießen kann – immer zwei Gärtner auf zehn Stunden verteilt.

Die Infos, wer zu welcher Zeit den Garten nutzen kann, gingen per Post, per E-Mail und per Telefon an die Teilnehmer. „Alle 22 Beete sind mittlerweile belegt und es ist toll zu sehen, dass alle Garten-Nutzer ihre Zeit dort genießen und sich an die Regeln halten,“ sagt Erika Bernau, die Quartiersmanagerin im Nachbarschaftszentrum Wollepark.

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