Delmenhorst Die Einschulung ist wohl einer der wichtigsten Tage im Leben eines Kindes. Unter Auflagen dürfen die Feiern an den Delmenhorster Schulen gefeiert werden – in kleinem Rahmen.

„Jede Klasse bekommt daher eine eigene kleine Einschulungsfeier“, sagt Sarah Mänz, Koordinatorin an der Schule und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit am Max-Planck-Gymnasium an der Berliner Straße. Normalerweise hätte es eine große Feier mit den insgesamt 132 Schülern gegeben. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten allerdings alle fünf Klassen einzeln nacheinander eingeschult werden. Drei waren bereits am Donnerstag an der Reihe, zwei folgen am Freitag.

In der Schule lernen

Schulleiterin Katrin Wutschke begrüßte am Donnerstagmorgen zuerst die zukünftige 5e in der Turnhalle der Schule. In Dreiergruppen durfte ein Kind mit zwei Angehörigen an der Feier teilnehmen. „Es liegt ein seltsames Schuljahr hinter uns“, sagt sie. Nun müssten sich die Schüler erneut umstellen und anstatt von zuhause zu lernen, wieder in die Schule kommen. Auf die Frage, welche Gedanken sich die Schüler vorweg gemacht hätten, antwortete eine Schülerin: „Ich bin gespannt darauf, wie der Klassenraum jetzt aussieht und ob ich schnell Freunde finden werde.“

Die Schulleiterin versicherte ihr, dass viele Schüler wohl ähnliche Fragen im Kopf hätten. „Nächste Woche komme ich euch in eurer neuen Klasse besuchen und schaue, wie es euch gefällt und was ihr gelernt habt“, versprach sie.

„Uns war es wichtig, eine kleine Feier zu machen“, betont Sybille Wriedt, Koordinatorin an der Außenstelle an der Berliner Straße. „Ich hoffe, dass alle dennoch einen schönen Start am Maxe haben“, sagt sie.

Da das gemeinsame Singen noch verboten ist, hatte der Musiklehrer Jürgen Schmelz ein Klatschspiel vorbereitet, das Eltern und Kinder von ihren Plätzen mitmachen konnten.

Keine Maskenpflicht

Die neuen Klassenlehrer der 27 Schüler, Stephany Theiner und Patrick Mühlmeister, führten dann ihre Schützlinge in den Klassenraum. Weiterhin gilt die Regel, dass die Kinder vor Beginn einer Stunde ihre Hände waschen müssen, sagt Mänz. „Das geht zwar von der Unterrichtszeit ab, ist aber in diesen Zeiten nicht anders möglich“, erklärt sie.

Sehr zur Freude der Eltern und der Schüler gilt – sobald die Kinder die Klassenraum betreten – keine Maskenpflicht mehr. Dann dürfen sie sich frei bewegen, nur die Lehrer müssen Abstand halten, sagt Mänz.

Nathalie Langer Kanalmanagement / Redakteurin
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