Digitalisierung
Anreize für Investitionen in „Zukunftstechniken“

Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Delmenhorst Wie viele Regularien in der politischen Seite des Netzausbaus stecken, war Torsten Gähler, Geschäftsführer des Delmenhorster Unternehmens Apmann, nicht bewusst. Doch dass sich Politiker so intensiv damit beschäftigen, freut ihn. Erfahren hat er dies am Donnerstag beim Besuch der beiden christdemokratischen Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen und Axel Knoerig in seinem Unternehmen.

Die 1977 gegründete und 2000 von Gähler übernommene Firma Apmann bietet unter anderem Dienstleistungen rund um Telefonanlagen, IT-/Netzwerktechnik oder Sicherheit an. Digitalisierung spielt für den Geschäftsführer und die 110 Mitarbeiter daher eine wichtige Rolle.

Dass es sich um ein wichtiges Thema handele, betont auch Grotelüschen. Der Breitbandausbau habe höchste Priorität, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Schulen oder im medizinischen Bereich. Gelder von Bund und Ländern sollen Anreize für den Ausbau schaffen, insbesondere dafür, eher Glasfaser- als Kupferkabel zu verlegen, also „in Zukunftstechniken statt in Übergangslösungen“ zu investieren.

Erschwert werde der Ausbau dadurch, dass Unternehmen nicht offenlegen müssen, wie und wo Leitungen verlegt sind. Als das Telekommunikationsmonopol in den 90ern aufgelöst wurde, wurde dieses Wissen wettbewerbsrelevant und müsse daher nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, so Knoerig.

An einigen Punkten in der Digitalisierung müsse die Politik eingreifen, doch nicht überall sei dies möglich, so Grotelüschen. Da aber etwa verschiedene Regionen verschiedene Gegebenheiten hätten, sei dies auch richtig. Nicht alles könne oder solle von der (Bundes-)Politik gesteuert werden – unterstützt allerdings schon.

Das könnte Sie auch interessieren