Delmenhorst „Unser Bezirksparteitag ist auch der Auftakt zur Europawahl in etwa 100 Tagen.“ So eröffnete Christian Dürr die Versammlung im Hotel Thomsen in Delmenhorst. Er ist der Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Oldenburg und hiesiger Bundestagsabgeordneter.

Es werde diesmal eine spannende Europawahl geben. Ziel sei es, die derzeitige große Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten im Europäischen Parlament zu beenden, um „den Stillstand in Europa zu beenden“, so Dürr.

Nach einem Grußwort des Vorsitzenden der Delmenhorster Liberalen, Tamer Sert, folgte die Rede von Jan-Christoph Oetjen. Er ist der niedersächsischen Spitzenkandidaten zur Europawahl: „Wir brauchen endlich Mehrheitsentscheidungen auf europäischer Ebene, um bei Themen wie Terrorbekämpfung oder gemeinsamer Migrationspolitik schneller zu europäischen Lösungen zu kommen. Die derzeitige Einstimmigkeit lähmt die EU.“ Europa müsse sich um die großen Themen kümmern, anstatt sich im kleinen in den Alltag der Menschen einzumischen. Der aus Sottrum im Landkreis Rotenburg stammende Oetjen betonte das Ziel der Freien Demokraten, bei dieser Wahl kräftig zuzulegen: „Die Liberalen stellen derzeit sieben Regierungschefs in Europa und damit mehr als jede andere europäische Partei. Im Europäischen Parlament haben wir eine schwächelnde Mehrheit aus Konservativen und Sozialdemokraten. Die Liberalen sind derzeit auf Platz drei und alle Umfragen sagen uns ein ordentliches Wachstum voraus.“

Ebenfalls zu Gast beim Bezirksparteitag waren die Europakandidaten der Freien Demokraten im Oldenburger Land: Andreas Kuska aus Delmenhorst, Kerstin Büschen aus Oldenburg und Michael Voss aus Varel. „Gemeinsam mit den drei hiesigen Europakandidaten freue ich mich auf einen tollen Wahlkampf“, bekräftige Oetjen.

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