Delmenhorst Die Umbenennung der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst nach ihrem Gründer Wilhelm Schroers hat für Diskussionen im Ausschuss für Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur gesorgt. Gerade mit Hinblick auf den 75. Geburtstag der VHS im Jahr 2021 hatte sich die SPD mit ihrem eingereichten Antrag gewünscht, auf Zustimmung zu stoßen.

Stattdessen gab es kritische Stimmen aus den Reihen von CDU, FDP und AfD. „Ich war über den Vorschlag etwas überrascht“, sagte Frauke Wöhler (CDU), die mit einem „großen Kostenfaktor“ rechnet. Auch, dass es gerade erst einen neuen Markenauftritt gegeben hätte, wurde angemerkt. „Wir haben genug andere Probleme, da ist der Name der VHS das geringste Problem“, erklärte Lothar Mandalka (AfD).

Martin Westphal, Geschäftsführer der Delmenhorster VHS, hält die Namensänderung für „eine gute Idee“. „Es gibt nicht viele Volkshochschulen, die so eine Persönlichkeit als Gründer hatten“, sagte er. Man könne mit der Umbenennung auch eine Verbundenheit der VHS zur Stadt zum Ausdruck bringen. Er rechnet mit Kosten von 8000 bis 10 000 Euro. „Hier sollte man vielleicht auch etwas Spielraum lassen.“

Eine Entscheidung konnte bei der Sitzung am Donnerstag nicht gefällt werden. „Wir wollen den Antrag nicht abschmettern sondern sollten ihn in den Fraktionen noch einmal beraten“, sagte Bastian Ernst (CDU). Ohne Beschluss wurde der Antrag in Verwaltungsausschuss und den Stadtrat weitergereicht.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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