Delmenhorst „Gut Ding will Weile haben“, sagte Cordula Fitsch-Saucke, Oberstudiendirektorin des Max-Planck-Gymnasiums in Delmenhorst, am Mittwochvormittag. Gemeint waren damit die beiden Computerräume des Gymnasiums. „Fast 18 Jahre haben wir uns in diesen Räumen aufgehalten, die alles andere als förderlich waren.“

Das ist nun vorbei. Vor allem dank des Maxe-Freundeskreises erstrahlen die beiden Räume seit dem 1. Februar in neuem Glanz. Gut eineinhalb Monate haben die Renovierungsarbeiten sowie das Einrichten der neuen Computer gedauert. „Ohne den Freundeskreis wäre das nicht möglich gewesen“, lobte Fitsch-Saucke ihr Engagement. Sie seien ein wichtiger Faktor für die Schulentwicklung. Es lasse sich nun vortrefflich in den neuen Räumen arbeiten. „Es kann noch intensiver und kreativer im Unterricht gelernt werden“, freut sich die Oberstudiendirektorin.

Neues Konzept

Standen die Arbeitsplätze zuvor noch in der Mitte des Raumes hintereinander gereiht und verhinderten somit eine offene Kommunikationskultur, befindet sich dort nun ein Konferenztisch. Die Arbeitsplätze wurden nach außen an die Wände verlagert. Dadurch kann nun am Tisch diskutiert und anschließend an den Computern gearbeitet werden. Es wurden 16 neue Rechner und 16 Notebooks für den zweiten Raum angeschafft. Zudem sind etwa vier Kilometer Netzwerkkabel verlegt und ein zentraler Server eingerichtet worden. Jeder Schüler hat ein eigenes Profil und kann damit in der Bibliothek oder auch von zuhause aus auf seine Projekte, Referate oder ähnliches zugreifen. „Das ist ein Riesensprung nach vorne“, sagte Fitsch-Saucke. Vor allem für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) bedeutet das ein moderneres lernen, aber auch die gesamte Schule profitiert von der Modernisierung. Und auch bei den Schülern kommen die neuen Räumlichkeiten gut an. „Man kann viel effektiver Lernen und die Projekte besser und anschaulicher umsetzten“, erklärt Vincent Elfgang.

Drei erste Plätze

Und der Schüler hatte noch mehr Grund zum Strahlen. Zusammen mit Dominik op’t Hof und Marten Havighorst belegten sie beim Biber-Wettbewerb 2016 den ersten Platz. Hierbei handelt es sich um einen Informatik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen fünf bis 13. Veranstaltet wird dieser von der Geschäftsstelle des Bundeswettbewerbs Informatik in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Informatik und der Ernst Denert-Stiftung. Inhalte des Wettbewerbs sind Denkaufgaben, die den Schülern in kreativer Weise Denkweisen und Konzepte aus der Informatik nahebringen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt über die Website des Wettbewerbs online im Multiple-Choice-Verfahren. „Einen Preis beim Biber-Wettbewerb zu bekommen ist nicht einfach, umso schöner ist es, in unseren Reihen gleich drei Schüler mit ersten Plätzen zu haben“, sagte Studiendirektor Bernd Buss stolz. Nur wer die Fragen zu hundert Prozent richtig beantworte, erhalte den ersten Preis. Buss überreichte den drei Schülern im neuen Computerraum eine Urkunde des Wettbewerbs. Neun Schüler belegten zudem den zweiten Platz. Sascha Cordes, Deniz Ali Altuntas, Ronja Beyer, Nele Meinke, Tim Schröder, Lars Turwitt, David Gorldt, Lisa Jahn und Nick Schröder erhielten von Buss ebenfalls eine Urkunde.

Alle 120 Informatikschüler des Gymnasium hatten an dem Biber-Wettbewerb teilgenommen.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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