Delmenhorst Das hervorragend besetzte Schauspiel „Ein Volksfeind“ nach dem Drama von Henrik Ibsen wird am Montag, 2. November, um 20 Uhr im Theater „Kleines Haus“ in Delmenhorst aufgeführt.

„Ein Volksfeind“ ist heute so aktuell wie vor hundert Jahren. Die Geschichte dreht sich um Badearzt Dr. Thomas Stockmann, gespielt vom bekannten Darsteller Rufus Beck, der besorgt Wasserproben an die Universität nach Oslo sendet und von dort Gewissheit erhält: das Wasser der viel gerühmten Heilquellen ist verseucht. Eine Veröffentlichung dieser Tatsache würde den Wohlstand des Kurortes Karlskrona vernichten. Die Wahrheit muss ans Licht, meint der aufrechte Arzt. Als Spielball der Mächtigen beginnt er einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen eine korrupte Clique, die jedes Mittel einsetzt, um ihn zu diffamieren und mundtot zu machen.

Rainer Erler zeigt in seiner Neufassung von Ibsens Werk alle Facetten einer „ehrenwerten Gesellschaft“ und ihrer Machtmechanismen. Was Ibsen in seinem „Volksfeind“ anprangert, ist heute noch lebendig: Korruption, Gewinnsucht, Vetternwirtschaft. „Zu jeder Minute ein packender Umweltkrimi“, heißt es in der Ankündigung der Theaterdirektion.

Es sind noch Karten ab € 22 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich. Informationen gibt bei der Konzert- und Theaterdirektion Delmenhorst unter Telefon  04221/16565.

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