DAMME Vor 45 Jahren endete die Geschichte des Dammer Erzbergbaus. Nach dem II. Weltkrieg gab das Bergwerk vielen Menschen Arbeit und prägte den heimischen Raum. Noch immer sind Spuren davon sichtbar.

Ein Sprung in der Zeit

Am Donnerstagnachmittag hat der Holdorfer Bürgermeister und Vorsitzende der Tourist-Information (TI) Dammer Berge auf einer Fläche der Firma „Schockemöhle Logistics“, die zum Betriebsgelände des ehemaligen Bergwerks gehört, eine Ausstellung eröffnet, die an die Zeit des Erzabbaus erinnert.

Sie zeigt etwa 30 große Tafeln mit Fotos von der Arbeit unter Tage. Dabei geht es um die Gewinnung des Gesteins, den Transport sowie die Reinigung und Aufarbeitung. TI-Geschäftsführer Bernd Stolle verwies darauf, dass am Sonntag, 15. April, Führungen zum alten Erzbergwerk angeboten werden. Weitere Termine sind für Juli und September geplant. Anmeldungen nimmt die TI-Geschäftsstelle (Telefon  05491/996667, E-Mail: info@ dammer-berge.de, entgegen.

Bereits 2008 hatte sich eine zehnte Klasse vom Gymnasium Damme in der von Wolfgang Friemerding geleiteten Arbeitsgemeinschaft „Spurensuche“ mit dem Erzbergbau vor Ort beschäftigt. Friemerding nutzte die Gelegenheit, und stellte passend zum Ausstellungsauftakt die Broschüre „Glück auf! Abenteuer Bergbau“ vor.

Touristische Attraktion

Sie enthält Informationen zum Thema Bergbau sowie jeweils eine Rad- und eine Wanderroute zu seinen Spuren in Damme. Sein besonderer Dank galt dem Bergmann Erich Rettkowitz, der die Schüler mit Informationen aus erster Hand versorgt hatte, und den derzeitigen Eigentümern des Geländes für ihre Unterstützung.

 @ Mehr Informationen auch unter http://www.dammer-berge.de

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