Damme Mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen rechnet Werner Fischer, Kämmerer der Stadt Damm. Er sprach anlässlich der jüngsten Bürgerversammlung zum Thema Finanzen und Haushalt.

Zwar konnte die Stadt in den vergangenen vier Jahren rund 1,2 Millionen Euro entschulden, aber dieser Trend lasse sich 2015 nicht fortsetzen. Denn das Investitionsvolumen der Stadt steige. Für die Erschließung von Grundstücken, Investitionen in Kindergärten und für das Krankenhaus St. Elisabeth sowie für Hoch- und Tiefbaumaßnahmen muss die Stadt rund 6,8 Millionen Euro aufwenden. Laut Fischer steigen die Schulden in 2015 auf sieben Millionen Euro, sofern die genannten Projekte bis zum Jahresende realisiert werden.

Daher habe der Stadtrat beschlossen, die Realsteuerhebesätze zum 1. Januar 2015 anzuheben. Dadurch werde ein Plus von 440 000 Euro erwartet. Fischer verwies auf die weiterhin günstige Positionierung Dammes in Sachen Realsteuern im Vergleich zu umliegenden Kommunen.

Aufgrund eines Geburtenüberschusses und durch Zuwanderung ist die Einwohnerentwicklung positiv, stellte Franz-Josef Echtermann, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Gerd Muhle (CDU) fest. Deshalb müsse Damme im Bereich Schulen und Kindergärten aktiv bleiben. Dazu gehöre die Einrichtung von Mensen in Grundschulen mit Ganztagsbetrieb. In Rüschendorf, wo die Schülerzahlen langfristig sinken, könne das Pfarrheim Mensa werden.

Die Sanierung des Dammer Freibads könne so nach der Saison 2016 beginnen. Es lägen Vorschläge von drei Planungsbüros vor. Mit ihnen befasse sich schon in Kürze ein Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung und der Bürgerinitiative.

Die Erschließung des etwa acht Hektar großen Gewerbegebiets Borringhauser Straße werde voraussichtlich im Juli fertig sein. Dann könne gebaut werden. Weitere 20 Hektar seien in Planung. Der geplante Windpark soll als Bürgerwindpark entstehen. Die aktuellen Anlagen sollen durch sechs größere Anlagen ersetzt werden können. Sechs weitere Neuanlagen könnten entstehen, so die Diskussion im Rathaus.

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