Bösel Der Arbeitskreis „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ im Landkreis Cloppenburg startet an diesem Sonnabend, 16. März, zum humanitären Hilfstransport nach Tschernobyl. Es ist das 18. Mal, dass die Gruppe zur Fahrt nach Weißrussland aufbricht. Die Leitung des Arbeitskreises obliegt Ludwig Wreesmann aus Altenoythe. Mit zwei Lastwagen und zwei Wohnmobilen machen sich am frühen Morgen Maria Block, Jörg Stuckenberg, Maria Pekeler, Martin Pille, Johannes Olliges, Ludwig Wreesmann, Alfons Elberfeld, Ralf Meyer, Frank Schwalm, Franz Niemöller und Ludger Meiners sowie eine Dolmetscherin auf den langen Weg.

Als Hilfsgüter haben sie Kleidung, Kinderkleidung, Bettwäsche, Schuhe, Brillen, Hörgeräte, Orthopädische Hilfsmittel, Gehhilfen, Vitaminpräparate, Kaffee, Tee, Dreiräder und Fahrräder geladen. Vieles ist in den rund 2300 familiengerecht gepackten Paketen enthalten. Das ganze Jahr über sind jeden Montag viele Frauen der kfd Bösel und andere Helfer unter der Leitung von Maria Block und Hubert Theilmann damit beschäftigt, diese Pakete zu packen. Das alles erfolgt bei Martin und Thekla Oltmann, die dem Arbeitskreis „liebevolle Herbergseltern sind“. Die Lebensmittel wie Reis, Mehl, Nudeln, Wurst und Käse werden vor Ort in Retschiza gekauft und von Haus zu Haus in den Dörfern des Verstrahlungsgebietes verteilt.

Station wird dabei unter anderem in Staro-Krasnoje gemacht. Hier ist die Not am größten: Die Krankheitsrate ist sehr hoch, es herrscht riesige Arbeitslosigkeit und Landflucht der jungen Menschen. Zusammenarbeiten werden die Helfer mit dem Internationalen Roten Kreuz. Der Arbeitskreis ist ausschließlich auf Spenden angewiesen und erhält keinerlei staatliche Förderung. Ein Spendenkonto ist bei der Volksbank Bösel eingerichtet, und Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. Spender können aber auch eine konkrete Patenschaft übernehmen, teilt der Arbeitskreis mit.

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Am Sonnabend, 23. März, werden die Helfer aus Tschernobyl in Bösel zurück erwartet.

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