CLOPPENBURG Wilhelm Ruhe ist mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden der KKV-Gruppe (Ortsgemeinschaft Cloppenburg) gewählt worden. Bei der Generalversammlung im Pfarrzentrum St. Josef löste Ruhe Georg Kötter ab, der nach achtjähriger Tätigkeit sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellte.

Auch Schriftführer Thomas Bernhold will aus beruflichen Gründen kürzer treten. Gemeinsam mit Christoph Hövelkamp stehen Kötter und Bernhold als Beisitzer im Vorstand weiter zur Verfügung. Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Martin Windhaus und Gottfried Bohmann.

Kassenwart Bernd Deeken legte einen guten Geschäftsbericht vor. Die Litauenhilfe gehört weiter zu den wichtigen Aufgaben des KKV Cloppenburg, sie steht auch in den nächsten Jahren auf dem Programm. Im Mai startet der nächste Transport.

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Andere Musik

„Muss Kirche cool sein?“, so lautete das Thema eines Vortrages von Kaplan Karsten Weidisch. „Kirche muss nicht kühl und freudlos sein“, machte Weidisch deutlich. Der Kaplan beschrieb anschließend seine Erfahrungen in Gesprächen mit Jugendlichen. So spielten die Begriffe Zölibat und Gestaltung des Gottesdienstes immer eine große Bedeutung. Besonders Lieder und Gesänge im Gottesdienst bewerteten Jugendliche heute völlig anders. Sie wollten neue Lieder mit anderen Texten und auch mit Begleitung anderer Instrumente. „Gerade an der Musik muss sich etwas ändern“, so Weidisch.

Mit Auszügen aus dem Internet, wo sich Jugendliche über Gründe für den Besuch eines Gottesdienstes äußerten, belegte der Kaplan die Notwendigkeit von Veränderungen. Mehr Jugendgottesdienste, Gottesdienste für Eltern mit Kindern müssten heute angeboten werden.

Ein kindgerechter Gottesdienst, in dem auch gespielt und gebastelt werden kann und die Kinder sich frei bewegen dürfen, sei in der katholischen Kirche notwendig. Schon die Beschlüsse des vatikanischen Konzils gingen in diese Richtung, meinte der Geistliche.

Für Kaplan Weidisch ist wichtig, dass die Kirche Zielgruppen im Auge behalte, insbesondere natürlich die Jugend. „ Dafür müssen wir Offenheit mitbringen, und wir wollen die ,Coolness’ mitbringen, die Jugendliche von uns erwarten“, sagte der Referent weiter. Es gebe dafür genügend Freiräume, die die Kirche nutzen müsse. Nur so könne sie auch Freude bereiten.

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