CLOPPENBURG CLOPPENBURG/EB - In der Juiststraße in Cloppenburg feiert Werner Rudolf heute seinen 90. Geburtstag und blickt dabei auf ein abwechslungsreiches Leben zurück.

In Pritzwalk in der brandenburgischen Prignitz geboren, ging er nach seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser 1936 zur Kriegsmarine. Dort wurde er Maschinist auf einem Torpedoboot und mit seiner Einheit im Spanischen Bürgerkrieg vor der atlantischen und der Mittelmeerküste der iberischen Halbinsel eingesetzt. Im 2. Weltkrieg erlebte er zahlreiche Einsätze in Nordsee und Nordatlantik auf dem Torpedoboot „Falke“ bis zu dessen Versenkung bei einem Luftangriff 1944 auf den Kriegshafen in Wilhelmshaven.

Die schwere Nachkriegszeit überbrückte Rudolf in Wilhelmshaven mit verschiedenen Tätigkeiten. Schließlich heiratete er Eleonore Bein, mit der er vier Kinder hatte. Als es mit der Wirtschaft wieder aufwärts ging, ging er als Schiffsingenieur zur Handelsmarine. Später fand er als Wassermeister des Wasserwerks Elsfleth beim neu gegründeten Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband eine Anstellung an Land.

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Als sich der Landkreis Cloppenburg dem OOWV anschloss, ging Rudolf 1963 als erster Wassermeister des Versuchswasserwerks Thülsfelde nach Augustendorf, wo er 1978 noch den Baubeginn des jetzigen Wasserwerkes – eines der größten im Wasserverband – erlebte und leitete.

Seit seiner Pension im Jahre 1980 wohnt er in Cloppenburg. Hier fand er in der Marinekameradschaft neue Freunde und verwaltete über lange Jahre die Kasse dieses Vereins. Reisen brachten ihn nach Spanien und zu anderen Zielen in Europa.

Um sich fit zu halten, schwamm er noch bis vor einigen Monaten regelmäßig zweimal in der Woche seine Runden im Cloppenburger Hallenbad. Dass er jetzt altersbedingt darauf verzichten muss, macht ihm ebenso zu schaffen wie die Tatsache, dass er schon vor einem Jahr wegen eines Augenleidens seinen Führerschein zurückgegeben hat und nun nicht mehr Auto fahren kann. Die Zeitung wird ihm vorgelesen.

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