PETERSDORF Am Tag vor Heiligabend herrscht in der Kirche St. Peter und Paul in Petersdorf geschäftiges Treiben – die Krippe wird aufgebaut. Organisiert wird die Arbeit von den Küsterinnen Gaby Nording (50) und Regina Potthast (48). Die beiden Frauen sind Schwestern und schon lange als Küsterinnen in Petersdorf tätig. Regina Potthast erzählt: „Ich mache das eigentlich schon seit meinem 13. Lebensjahr, habe aber für zehn Jahre ausgesetzt, als ich in Friesoythe gewohnt habe.“ Ihre Schwester Gaby ist seit 1976 Küsterin. Die beiden Petersdorferinnen sind sich einig: „Weihnachten beginnt, wenn die Krippen aufgebaut ist und die großen Tannen in der Kirche stehen. Das ist für uns der Höhepunkt.“ In anderen Gemeinden werden die Krippe schon eher aufgebaut, dass gefällt Gaby Nording und Regina Potthast aber gar nicht. „Das ist doch wie in den Geschäften, wenn die Weihnachtssachen schon im September angeboten werden. Das nimmt doch die ganze Vorfreude“, meint Regina Potthast.

Bevor am Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen die Gottesdienste stattfinden können, müssen die Küsterinnen die Kirche auf Hochglanz bringen. Der Krippenaufbau macht eben auch Schmutz. An den Feiertagen gibt es für die Frauen ebenfalls jede Menge zu tun. „Vor den Messen sind wir quasi die Manager in der Sakristei. Wir müssen den Messdienern und Pastoren beim Anziehen helfen, den Weihrauch anzünden und aufpassen, dass niemand seinen Einsatz verpasst“, sagt Regina Potthast. „Wir machen das ja schon viele Jahre, da bekommt man Routine“, ergänzt ihre Schwester. Trotz der vielen Aufgaben gehört der Dienst in der Kirche für beide auch an Weihnachten dazu. „Wir sind damit groß geworden“, sagen sie. Und Regina Potthast fügt noch hinzu: „Weihnachten ist die Kirche ja immer voll. Da lohnt sich die Arbeit auch.“

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