CLOPPENBURG Durchaus zufrieden blickten am Dienstagabend die Vorstände Jürgen Fuhler und Klaus-Dieter Lordick bei der Vertreterversammlung der Volksbank Cloppenburg auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die von der Euro-Krise und den steigenden Staatsschulden geprägt sind, sei es der Volksbank Cloppenburg eG gelungen, ihre stabile Position in der hiesigen Wirtschaftsregion zu festigen, so Fuhler in der von 130 Mitgliedern besuchten Versammlung im Dorfkrug des Museumsdorfs. „Sicherheit, Stabilität und Vertrauen sind Werte, die gefragt sind“, hob Fuhler die Grundsätze der Bank hervor.

Die Bilanzsumme konnte um weitere 5,9 Prozent auf 326 Millionen Euro erhöht werden. Die Forderungen gegenüber Kunden erhöhten sich um 9,7 Prozent auf 225,8 Millionen Euro, was Fuhler als Zeichen dafür wertete, dass die viel beschworene Kreditklemme bei der Volksbank kein Thema sei. Der Mittelstand als Motor der regionalen Wirtschaft sei im vergangenen Jahr mit mehr als 30 Millionen Euro neuer Kredite unterstützt worden, so das Vorstandsmitglied.

Die Volksbank erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 640 866 Euro, was einem Wachstum von 1,0 Prozent entspricht. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen schlug Fuhler die Ausschüttung einer Dividende von 6,4 Prozent an die 8739 Geschäftsanteilinhaber vor. Demnach werden 117 044 Euro ausgeschüttet, der restliche Überschuss wird den Rücklagen zugeführt. Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand ein verhaltenes Wachstum des Geschäftsvolumens sowie eine stabile, wenn auch leicht abgeschwächte Ertragslage.

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In Zukunft möchte sich die Volksbank stärker an den Kundenwünschen orientieren, betonte Fuhler. Aus diesem Grund stellte er die beiden Projekte „Generationenberatung 55+“ und das „Qualitätsversprechen“ vor. So sollen in Zukunft die besonderen Beratungsansprüche der älteren Generation stärker berücksichtigt werden.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand wurden einstimmig entlastet. In den Aufsichtsrat wurden Hans Gardewin und Fritz Strop ebenfalls ohne Gegenstimme wiedergewählt.

Zum Abschluss trat der Komiker Jörg Burghardt als „Hausmeister Bolle“ auf und unterhielt die Anwesenden mit magischen Überraschungen und seiner ganz eigenen Sicht auf das Bankgewerbe.

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