Essen Die in Essen ansässige und weltweit agierende Firma Hugo Vogelsang Maschinenbau sieht auch für die Zukunft gute Chancen, im Bereich Biogasanlagen aktiv zu bleiben. Nach dem Zusammenbruch der Märkte für neue Anlagen nach dem Erneuerbare Energiengesetz (EEG) 2014 wolle man den Schwerpunkt auf die Optimierung der bestehenden Anlagen setzen, erläuterte Diplom-Ingenieur Carsten Wenner (Marketing Biogas) am Mittwoch am Firmensitz beim Pressetag „Halbzeit im Biogasmarkt – Strategien und Taktiken für die zweite Hälfte“ vor Fachjournalisten. Markus Liebig, Leiter Vertrieb Deutschland, stellte anschließend die neue Produktpalette vor, die Vogelsang auf der Agritechnica präsentieren wird. Geschäftsführer Harald Vogelsang hatte die Gäste begrüßt.

Ansätze für die Optimierung der Biogasanlagen sieht Wenner in der Flexibilisierung der Stromproduktion und der Wärmenutzung sowie bei den Fermentern und Gärrestlagen. Unterbewertet würden noch die Flexibilisierung und Optimierung der Feststoffdosierung und der Substrataufbereitung. Gerade hier sieht Vogelsang einen Markt.

Bei der Feststoffdosierung gelte es, die Betriebssicherheit zu erhöhen, die Kosten zu reduzieren und den Gasertrag zu steigern. Dazu zählten reduzierte Futtermengen und Laufzeiten von Aggregaten. All dies gelte es, mit dem Kunden abzusprechen. Ohne genaue Analyse gehe nichts.

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Vogelsang sieht klare Vorteile bei Flüssigfütterungssystemen: Die Feststoffe würden prozessgerecht angemaischt eingebracht, im Fermenter sei eine schnellere und gleichmäßigere Verteilung möglich, und es gebe geringere Leistungsaufnahmen von Rührwerken und Pumpen. Dies alles mache eine höhere Gasausbeute möglich.

Geschäftsführer Harald Vogelsang hatte den Gästen zu Beginn einen Einblick in die Firma gegeben, die in den vergangenen Jahren rasant gewachsen ist. Das Unternehmen fertige Geräte und Anlagen für die Pump-, Zerkleinerungs- und Verteiltechnik in der Agrar- und Biogaswirtschaft sowie in Industrie und Kommunen. Vogelsang wachse seit den 90er Jahren kontinuierlich. Die Mitarbeiterzahl stieg von 100 auf 650 weltweit an. Neue Produktionshallen seien errichtet und der Maschinenpark sei erweitert worden. Man setze weiter auf Internationalisierung und Diversifizierung. 2014 wurden 85 Millionen Euro umgesetzt, 2008 waren es noch rund 50 Millionen Euro.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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