Gehlenberg Der Duft nach Feuer und Gegrilltem steigt den Besuchern schon bevor sie den Mühlenberg in Gehlenberg erreicht haben in die Nase. Ein lautes Tuckern ist mittags bereits von Weitem von der Oldtimer-Ausstellung zu hören. „Das ist ein echter Lorenz-Motor“, sagt Friedrich von Düren aus Friesoythe und präsentiert stolz das gute Stück. Hergestellt wurden die Stationärmotoren damals von der Firma Lorenz, die 1887 im mährischen Kremsier gegründet wurde.

Nebenan zeigen Kinder gerade die vielen Kartoffeln, die sie geerntet haben. Viele Interessierte stehen daneben und schauen zu, wie die dicken Knollen im Kartoffelsortierer nach Größen geordnet werden. Auch Hans Meyer, Ortsvorsteher in Gehlenberg, beobachtet das Geschehen und zieht eine erste Bilanz. „Für die Tageszeit ist die Resonanz schon wahnsinnig gut“, sagt er. „Wir scheinen auch einen guten Draht ,nach oben’ zu haben“, ergänzt Meyer mit Blick auf das tolle Wetter.

Aber nicht nur die warmen Temperaturen, sondern vor allem die vielen Aktionen und Angebote der Dorfgemeinschaft Gehlenberg haben am Sonntag zahlreiche Besucher zum Bauern- und Handwerkermarkt auf das Gelände des Kulturzentrums Mühlenberg gelockt. Und im Laufe des Tages kamen immer mehr Interessierte, um alte Maschinen zu sehen, sich alte Handwerkskunst anzuschauen oder einfach zwischen den vielen Ständen zu stöbern. Es gab viel zu erleben.

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„Ich besuche gerne solche Märkte“, sagte Monika Bley aus Altenoythe. Für Maria und Stefan Drees aus Friesoythe war der Bauern- und Handwerkermarkt Ziel einer Radtour. „Es gefällt uns hier gut“, sagte Stefan Drees. „Perfekt“, antwortete Gerd Untiedt auf die Frage, wie er denn den Markt finden würde. Zusammen mit seiner Frau, seinen Kindern und seinen Nachbarn war er nach Gehlenberg gekommen.

Bereits ab 10 Uhr wurde am Sonntag Frühstück angeboten. Etwa 50 Stände waren um die Mühle und in der Halle verteilt, an denen Aussteller ihre selbst gefertigten Produkte wie Seifen, Dekoartikel, Liköre, Honig, Marmeladen oder Blumengestecke anboten. Ab dem Mittag gab es jede halbe Stunde Vorführungen. So wurden zum Beispiel das Kartoffelroden und die Arbeitsweise landwirtschaftlicher Geräte sowie die Maschinen in der Sägerei gezeigt.

Zudem konnten die Besucher zum Beispiel einem Holzschuhmacher, Korbflechter oder Schmied bei der Arbeit zusehen, was auf großes Interesse stieß. Mitgemacht werden konnte beim Seiledrehen oder Nägel in Balken schlagen. Letzteres kam vor allem bei den Kindern gut an. Zudem erfreuten sie sich an einer Hüpfburg und dem Kaninhop, das der Rassekaninchenzuchtverein I20 Friesoythe anbot. Beim Kaninchenschätzen sowie einer großen Verlosung konnten viele Preise gewonnen werden.

Und für das leibliche Wohl war mit Imbissständen und selbst gemachten Leckereien gesorgt. Die Frauen der Straßengemeinschaft Hauptstraße boten in der Mühle Getränke an. Musik und Tanz gab es von der Volkstanzgruppe aus Esterwegen sowie einigen Musikern.


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Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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