„Kaffeefahrten: Gericht verhängt Haftstrafe“ (NWZ vom 23. Dezember)

Wegen „gewerbsmäßigen Betrugs“ hat das Amtsgericht Cloppenburg jetzt einen Kaffeefahrten-Veranstalter zu einer Freiheitsstraße von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Endlich! (. . .) Denn kaum einem mit normalem und klarem Menschenverstand ausgestatteten Menschen hat sich seit Jahren der Umgang der Justiz mit diesem Problem des doch offensichtlich in zigtausenden von Fällen geplanten und gewerbsmäßig organisierten Betrugs an – vorwiegend – älteren Leuten noch erschlossen.

Hoffentlich hat das Urteil in der nächsten Instanz vor dem Landgericht (LG) Oldenburg denn auch Bestand, weil ja mit Sicherheit davon auszugehen ist, dass der erstinstanzlich Verurteilte in die Berufung gehen wird. Nicht selten hat das LG Oldenburg andere Urteile der hiesigen Amtsgerichte in Südoldenburg wieder kassiert oder abgeschwächt, wenn sich unsere hiesigen Richter, in Anbetracht regionaler Besonderheiten, mal dazu durchgerungen haben, etwas härtere Urteile zu fällen (Körperverletzungen mit Raub und ähnlichen Fälle).

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Durch diese bundesweite Art von Aktivitäten der in diesem Urteil angesprochenen „Branche“, für die unsere Region in der ganzen Republik als Zentrum dient und bekannt ist, kommt das Oldenburger Münsterland oder Südoldenburg entsprechend zu einem schlechten Image, das nicht nur eine überschaubare Anzahl von Geschäftsleuten betrifft, sondern auf die ganze Bevölkerung zurückfällt.

Vielleicht ist dieses Urteil ja ein erster Schritt zu einer Wende, denn die Absicht der Veranstalter ist ja klar und eindeutig. Wer zusätzlich mit Postfachanschriften arbeitet, damit er persönlich oder sein Unternehmen möglichst nicht zu greifen sind, der erbringt schon den Anscheins-Beweis, dass er die Sache ganz bewusst so plant, wie sie dann abläuft (. . .)

Heinz Janßen, 49685 Höltinghausen

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