Cloppenburg Die beiden größten Sportvereine der Stadt, TV Cloppenburg und BW Galgenmoor, prüfen, ob eine Leichtathletik-Anlage in das bestehende BWG-Sportareal integriert oder dort angegliedert werden kann. Das erklärten die beiden Vereinschefs, Dr. Heinz Wessmann (TVC) und Roland Kühn (BWG), am Dienstag bei einem Pressegespräch im Rathaus. Diese Prüfung werde inzwischen aktiv von den städtischen Planern und ihm selbst begleitet, ergänzte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese.

Wie berichtet, hatten die Anwohner der Schulsportanlage bei der Liebfrauenschule in der vergangenen Woche die Nutzungsvereinbarung mit dem TVC gekündigt und den jungen Leichtathleten damit ihre Trainingsmöglichkeit genommen. Gründe wurden keine genannt.

Bürgermeister Wiese will diese nun in einem Gespräch mit den Anwohnern ergründen und sie von einer Rücknahme der Kündigung überzeugen, bis die langfristige Lösung im Galgenmoor steht. Falls es nicht gelinge, die Anwohner gnädig zu stimmen, müsse es erst einmal auf dem seit Donnerstag bezogenen Ausweichareal am Clemens-August-Gymnasium weitergehen, so Wessmann.

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Wessmann hofft, dass die Planungen schnell vorangetrieben werden, damit mit dem Bau der Leichtathletikanlage im Galgenmoor im Frühjahr 2016 begonnen werden kann. Eine Inbetriebnahme stellt er sich für 2017 vor.

Diese Erwartungen dämpfte Wiese. In diesem Jahr seien die städtischen Mitarbeiter vollkommen ausgelastet, entsprechende finanzielle Mittel könnten auch erst in den Haushalt 2016 eingestellt werden. Darüber hinaus müsse ein ordentliches Bauleitplanungsverfahren durchgeführt werden, das ebenfalls seine Zeit brauche.

Vor diesem Hintergrund – so Wiese weiter – sei der Erwerb privater Flächen zu prüfen, obwohl die Stadt – hinsichtlich der Entwicklung des benachbarten Gewerbegebiets „Cloppenburg West“ – bereits über etliche Grundstücke verfüge.

Auch BW Galgenmoor – so Kühn – wolle von der möglichen neuen Entwicklung profitieren. Gerade die Fußball-Nachwuchsabteilung könne einen zusätzlichen Platz und mehr Umkleiden gebrauchen. Diese würde BWG bekommen, wenn es mit dem TVC zu einer Einigung kommt.

Unterdessen appellierte Wessmann an die – angesichts des Rausschmisses beim ULF – verärgerten Eltern, dem Verein Zeit zu geben. Man arbeite schon seit Monaten fieberhaft an der langfristigen Lösung im Galgenmoor, die Kündigung beim ULF– so ergänzte Kühn – „komme leider zur Unzeit“.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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