„Bad eröffnet am 23. Oktober“ (Ð  vom 26. August)

Schüler müssen quer durch Cloppenburg wandern; denn in unmittelbarer Nähe der Schulen gibt es in Cloppenburg keine Haltestellen, weil man freie Flächen lieber für Geschäftsbauten gekauft hat. Die Zustände im Bereich Oster- und Hagenstraße sind auch unter gewöhnlichen Bedingungen, das heißt ohne zusätzliche Verkehrsbehinderung, nicht optimal.

Muss es da sein, dass am Hallenbad Bau-Lkw in der Rush-Hour mitten auf der Fahrbahn parken, aus reiner Bequemlichkeit, denn Platz ist genug vorhanden. Das Fahrzeug wird stehen gelassen, der Warnblinker eingeschaltet und das Fahrzeug verlassen. „Mach einfach ’mal Pause“, sagt man sich. Ist doch alles in bester Ordnung, oder? Seelenruhig schauen die Bauarbeiter zu, wie schnell der Stadtverkehr zum Erliegen kommt und auch für Schulbusse kein Durchkommen mehr ist. Während Cloppenburg von Hupenlärm durchzogen wird, bewundern die Verursacher ihre Blockade. Toll, das habt nur ihr geschafft!

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Übrigens: Ist Bauherrin nicht die Stadt? Die Stadt, die gar nicht zimperlich mit vermeintlichen Parksündern umgeht und Autofahrern auflauert, um bereits Minutenverstöße zu ahnden?

So kommen jedenfalls die Schulbusse nicht zu ihrer Haltestelle durch; die Kinder müssen leider anderswo aussteigen, um nicht zu spät im Unterricht zu sein. Ein gefährliches Treiben. Aber solange nichts passiert, gucken die Verantwortlichen weg. Schon vergessen? Vor gar nicht langer Zeit ereignete sich ein tragischer Schulbusunfall – am Bahnhof. Hat die Stadt nicht ihre Lehren gezogen?

Thorsten Buchs, Höltinghausen

„E  233-Ausbau: Landkreis drückt aufs Gaspedal“ (Ð  vom 17. September)

Die Einsparungen der Niederlande zeigen, dass der Ausbau der Bundesstraße 213/Europastraße 233 aus der Sicht der Niederländer keine vorrangige Bedeutung mehr hat. Dessen ungeachtet nannte der Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau in Lingen im Kreistag, die Argumente für den vierstreifigen Ausbau der Straße. Ein vierspuriger Ausbau der E 233 ist erforderlich, weil sich die Fahrzeit auf der gesamten Strecke für den Lkw-Verkehr stark reduzieren würde. Lkw benötigen für die 83 km lange Strecke dann nur mehr 57 statt vorher 100 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 87 km/h. Die Straßenverkehrsordnung wird dann wohl auf dieser Strecke (mit Zustimmung des Kreistages/ohne Grüne) außer Kraft gesetzt. Auch die Feststellung, dass ein Großteil der Laster in der Region generiert wird, spricht nicht dafür, dass die Zahl der Anschlussstellen (...) verringert werden muss. Und, warum sollte eigentlich ein Großteil der Laster in der Region generiert werden? Ist das ein Wunschdenken der Behörde? Nicht nachvollziehbar ist, dass die Kreistagsabgeordneten sich so über den Tisch ziehen lassen haben und unhaltbare Argumente unreflektiert übernehmen.

Bernd Hinrichsmeyer und           Dieter Thomee, Verkehrs- und Verschönerungsverein für den Cloppenburger Südwesten49 661 Cloppenburg

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