Stapelfeld Nitratbelastetes Grundwasser in Teilen von Niedersachsen – für Godehard Hennies, Geschäftsführer beim Wasserverbandstag Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (WVT), muss das vor allem bedeuten: „Wir müssen dringend weniger düngen.“ Hennies sprach am Montagabend in der Katholischen Akademie Stapelfeld auf Einladung des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Wasser geht uns alle an“.

Michael Jäger von den Cloppenburger Grünen konnte zahlreiche Besucher begrüßen. Auf dem Podium, das vom Grünen-Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald geleitet wurde, nahm eine ganze Reihe an Experten Platz.

Das Grundwasser habe eine zentrale Bedeutung für Niedersachsen, betonte Hennies. Zum Schutz dessen müsse nun an gemeinsamen Lösungen gearbeitet werden.

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Georg Kühling vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft berichtete, dass in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta an 250 Messstellen das Grundwasser beprobt werde. Während im Kreis Vechta Werte um 35 Milligramm Nitrat pro Liter Grundwasser gemessen wurden, betragen sie im Landkreis Cloppenburg 90 Milligramm. Die Vielzahl an Biogasanlagen spielten dabei eine wichtige Rolle. „Wir haben noch viel zu tun“, sagte Georg Kühling.

Für Reno Furmanek, Leiter der Prüfdienste „Kontrolle Düngerecht, Pflanzenschutz, Saatgut“ bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, spiele die Überprüfung von Flächen eine wichtige Rolle. Dank des neuen Düngemittelgesetzes werde deutlich auf Grenzwerte geachtet.

Martin Roberg vom Kreislandvolkverband betonte, dass die Biogas-Anlagen zu einem Anstieg der Nitratwerte geführt hätten. Hans-Joachim Janßen, Landtagsabgeordneter der Grünen, machte sich für bessere Rahmenbedingungen stark. Dabei spiele auch die Entflechtung der intensiven Tierhaltung eine Rolle. Dies betonte auch Ottmar Ilchmann, Milchbauer aus dem Ostfriesischen.

Zur Diskussion kam auch, ein neues Leitbild für die Landwirtschaft zu entwickeln. „Kaufen Sie das Fleisch richtig ein und auch bessere Lebensmittel“, rief Moderator Peter Meiwald am Ende der Diskussionsrunde die Besucher auf.

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