Cloppenburg Lange Straße, Eschstraße, Kirchhofstraße, Löninger Straße: Wird eine der meistbefahrenen Ampelkreuzungen in der Stadt Cloppenburg durch einen Kreisverkehr ersetzt? Mit dieser Möglichkeit sind am Donnerstagabend die Mitglieder des Planungs-, Umwelt- und Energieausschusses vom Planungsbüro IPW (Wallenhorst) konfrontiert worden.

Zum Hintergrund: Nachdem bereits der Bernayplatz, die Lange Straße und der Marktplatz samt Übergang zur Fußgängerzone modernisiert worden sind, will die Stadtverwaltung nun die Sanierung der Soestenstraße/ Obere Lange Straße bis zur genannten Kreuzung in den Blick nehmen. „Der innerstädtische Bereich soll ein einheitliches Erscheinungsbild bekommen“, so IPW-Mitarbeiterin Stephanie Janning.

Die Soestenstraße könne an der Ecke Bürgermeister-Heukamp-Straße mit einem Tor aufgewertet werden. Außerdem gelte es, so Janning weiter, die Soeste als innerstädtischen Naturraum viel stärker zu betonen.

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Im Bereich der Oberen Langen Straße – so sehen es die ersten Planungen vor – könne der Übergang zur Fußgängerzone farblich abgesetzt werden. Genauso wie das schon im Bereich Marktplatz/Eschstraße der Fall sei, erklärte Janning.

Überhaupt müsse die – vorsichtig formuliert – zurzeit noch sehr nüchtern gestaltete Obere Lange Straße in Zukunft viel mehr Aufenthaltsqualität haben. Bäume, Blumen und Bereiche für Außengastronomien könnten hier einiges bewirken.

Und auch die Hochbord-Bürgersteige will Janning abschaffen. Künftig solle sich alles auf einer Ebene abspielen. Will heißen: Wenn die Parkplätze am Abend nicht mehr oder nur noch sehr wenig gebraucht würden, könnten diese Flächen auch von den Fußgängern mitbenutzt werden. Die Ampel vor „Schäfers Hotel“ solle dagegen erhalten bleiben. Die Radfahrer sollen auf der Straße fahren.

Zurück zur Kreuzung Eschstraße, Obere Lange Straße, Kirchhofstraße, Löninger Straße: Ein Kreisel mit einem Durchmesser von 30 Metern – meinte Janning – würde hier nicht nur den Verkehrsfluss der rund 21 000 dort täglich vorbeikommenden Kfz positiv beeinflussen, sondern auch das Erscheinungsbild dieses zentralen City-Bereichs. Es sei aber auch möglich, weiterhin auf eine Kreuzung zu vertrauen, so Janning.

Zu den Kosten konnte Planungsamtsleiter Hermann Asbree noch keine Angaben machen. Die Verwaltung wolle versuchen, möglichst viele Fördertöpfe anzuzapfen, „um den städtischen Anteil so gering wie möglich zu halten“.

Um das Vorhaben voranzutreiben, empfahl der Ausschuss dem am 30. November tagenden Verwaltungsausschuss einstimmig, Mittel für die weiterführende Planung (bis einschließlich zur Genehmigungsplanung) in den Haushalt 2016 einzustellen.


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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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