Garrel Über effektive Maßnahmen gegen den Mähtod hat Johann Högemann, Obmann für Naturschutz bei der Jägerschaft Lingen, jetzt in der Bürgerklause in Garrel informiert. Seine Tipps: die Mahd bei Dunkelheit vermeiden, vor allem die Randflächen der Weiden und Äcker in den Fokus nehmen, denn dort halte sich 70 bis 80 Prozent des Wildes auf. Das Wichtigste sei, dass Landwirte und Lohnunternehmer von innen nach außen mähten. Gute Erfahrungen habe die Jägerschaft Lingen mit Knistertüten und Flatterbänder gesammelt, auch ein ins Feld gehängtes Duschradio sorge für eine Unruhe, die zur Flucht des Wildes führen könne.

Den Einsatz einer Drohne, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, beurteilte Högemann als schwierig, schließlich müssten die Fundstellen von Jägern abgesucht werden. Gerade im Sommer habe die Wärmebildkamera Schwierigkeiten. Zudem sei die Drohne sehr teuer. Gute Erfahrungen habe man jüngst aber mit unter die Drohne montierten Signalgebern gemacht.

Högemann riet zu einer engen Absprache zwischen Jägern, Landwirten und Lohnunternehmen auf, um die Zahl der bei der Mahd verendete Tiere weiter zu verringern.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In der Jägerschaft Garrel wird überlegt, blaue Signalgeber an Leitpfosten entlang der Straßen anzubringen. Darüber informierte Hegeringleiter Markus Göken die Jäger. Zuvor hatten die Jagdhornbläser unter Leitung ihres neuen Dirigenten Josef Bruns (Essen) die Versammlung eröffnet.

Diskutiert wurde eingehend über die bislang geltende Erleichterung für Schützen über 65 Jahren beim Schießen um den Titel des Hegeringmeisters. Statt der Disziplin „Fuchs“ liegend können ältere Jäger „Fuchs stehend angestrichen“ wählen. Diese Alternative solle – so der Vorschlag des Vorstandes – künftig wegfallen. Allerdings konnten sich die Jäger nicht über die Novelle einigen und so wurde dieser Punkt auf die Frühjahrsversammlung vertagt.

Zehn neue Jäger könnten in den Hegering aufgenommen werden, darunter sechs Jungjäger. Der Jägerball wird am Sonnabend, 7. November, in der Gaststätte Zum Schäfer gefeiert. Los geht es um 17 Uhr mit einer Hubertusmesse in der Kirche St. Peter und Paul. Um 19 Uhr beginnt der Jägerball. Anmeldungen erfolgen über die Revierpächter bis zum 28. Oktober. Ein DJ sorgt für die Musik, auch Nichtjäger seien herzlich willkommen.

Markus Göken informierte weiter über den Sachstand zum Schießstand in Ahlhorn. Der sei notwendig, weil für die Jagdteilnahme künftig der Besuch auf dem Schießstand Voraussetzung werde. Erste Arbeiten seien gestartet.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.