ALTENOYTHE Seit 1910 besteht der Schützenverein Altenoythe. Das sind hundert Jahre lebendige Vereinsgeschichte und Grund genug, einen Rückblick zu wagen in bewegte Zeiten. Der Verein initiierte aus diesem Anlass eine Arbeitsgruppe, die zurzeit eine Jubiläumschronik erstellt. In mühevoller Kleinarbeit trugen die Schützen alte Protokolle, Kassenbücher, handschriftliche Aufzeichnungen und eine Vielzahl von Bildern zusammen.

Pünktlich zum diesjährigen Schützenfest von Freitag, 25. Juni, bis Montag, 28. Juni, soll es der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für die Erstellung der Chronik zeichnen in erster Linie Maria Hanneken, Michael Hanneken-Deeken, Hans Schnarhelt sowie Jürgen Haase, Hans Neiteler und Gerhard Lübbers verantwortlich.

Bei Gerhard Lübbers, Kassenwart des Vereins, laufen seit Jahren alle Fäden zusammen. Bereits 2003 begann er, gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern, Bilder zu sammeln. Der Zulauf an Informationen sprengte alle Erwartungen: Rund 200 Seiten stark soll die mit Details gespickte Chronik werden. So mancher Altenoyther wird sich darin wiederfinden, versprechen die Chronisten.

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Neben einer Auflistung bisheriger Vorsitzender, Könige und Kaiser, Funktionsträger und ganzer Hofstaaten, finden auch alle Kinderkönige sowie die Züge und Schießgruppen Erwähnung, es gibt auch einen umfassenden Rückblick. Die Chronik soll dabei keine wissenschaftliche Arbeit darstellen, sondern einen Beitrag dazu leisten, ein Stück Geschichte der Gemeinde und des Vereines lebendig werden zu lassen.

Aus den Gründertagen finden sich Verweise auf Schwierigkeiten, einen geeigneten Schützenplatz und ein Vereinsheim zu finden. Am 9. März 1910 gab man sich eine Satzung; sieben Männer hatten sich zusammengefunden und den Gastwirt Bernhard Block zu ihrem ersten Vorsitzenden bestimmt. 40 Altenoyther ließen sich in dieser Zeit ins Vereinsregister eintragen.

Einige Mitglieder haben besondere Spuren hinterlassen. So war Bernhard Timmermann von 1913 bis 1950 Vorsitzender und Bernd Willer sage und schreibe 55 Jahre Schießmeister (bis 1971). Zu herausragenden Ereignissen gehören der Bau der Schießhalle 1976 sowie ein Um- und Erweiterungsbau der Schießhalle 1996/97.

Neben Rückblicken und Chroniken soll das reale Leben nicht zu kurz kommen. Deswegen wird das viertägige Schützenfest in diesem Jahr etwas intensiver und größer ausfallen. Zur abendlichen Festveranstaltung anlässlich der 100-jährigen Bestehens am Freitag, 25. Juni, werden neben Honoratioren auch die Schützenvereine und Bruderschaften der Stadtgemeinde Friesoythe, die Gilde der Stadt und die Schützenvereine aus Edewecht und Bösel erwartet.

Zur Jubiläiumsfeier lädt der Schützenverein, ohnehin einer der größten im Nordkreis, die ganze Bevölkerung ein. Die JoVi Singers werden Gospels präsentieren, der Musikverein Altenoythe spielt und die Frauen des Singekreis und der Männergesangverein zeigen ihr Können. Damit nicht genug: Büttenredner Alfons Abeln aus Garrel und „De Spaßmakers“ aus Norden werden zur Erheiterung der Gemüter beitragen.

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