Sedelsberg Erneut müssen sich die Mitglieder der DRK-Bereitschaft in Sedelsberg mit Müll in ihren Altkleider-Containern herumärgern. Bereits im Oktober hatten Bereitschaftsleiterin Kathrin Steenken und ihr Stellvertreter Josef Steenken unter anderem über ausrangierte Koffer, Mähgeräte und Teppiche berichtet, die einfach vor den Containern abgelegt worden waren. Auch Essensresten oder ganze Fleischpakete hatten Unbekannte in die Altkleider-Container geworfen. Nun gibt es einen weiteren Fall, der bei den Ehrenamtlichen für Unmut sorgt.

Ganzer Container voll

Mitglieder der Sedelsberger Bereitschaft hatten wieder einige der Altkleider-Container – insgesamt stehen zehn Stück auf dem Gelände – entleeren müssen. „Wir waren erstaunt, warum die schon wieder voll waren“, sagt Mathias Laing, Vorstandsmitglied der Sedelsberger DRK-Bereitschaft, im Gespräch mit unserer Redaktion. Ein Blick ins Innere zeigte dann, dass ein kompletter Container mit Glaswollresten vollgestopft war.

Laing hatte den Vorfall auch im sozialen Netzwerk Facebook öffentlich gemacht. „Wir hoffen auf Unterstützung aus der Bevölkerung“, betont der Sedelsberger auch im Gespräch mit unserer Redaktion. Wenn irgendjemand etwas auffalle, soll er sich bei den Mitgliedern der Bereitschaft melden. Denn die Altkleider–Container würden immer wieder als Restmüll-Container missbraucht.

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„Überflüssige Arbeit“

Für die Ehrenamtlichen bedeutet die erneute Verschmutzung nun viel Arbeit. Diese sei völlig überflüssig und mache auch keinen Spaß, sagt Laing weiter. Die Glaswollreste müssen die Mitglieder nun zusammensammeln und in geschlossene Tüten verpacken, damit sie bei der Abfalldeponie entsorgt werden können.

Darüber hinaus müssen auch die Kosten der Entsorgung von der Bereitschaft getragen werden. Das seien unnötige Belastungen für das Budget, das durch den Verkauf der Altkleider, aber auch durch den Einsatz der Ehrenamtlichen bei den Blutspendediensten mühevoll aufgebaut werde, so Laing.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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