Bösel Der Verein zur Förderung des Sports hatte sich zur Aufgabe gemacht, die Mehrzwecknutzung der BiB-Arena zu finanzieren. Mehr als eine Million Euro hatte der Verein gesammelt. Die BiB-Arena steht seit Jahren, der Vereinszweck ist damit erfüllt. Nun soll der Verein, der in den vergangenen Jahre kaum noch aktiv gewesen ist, einen neuen Zweck bekommen.

Er soll sich künftig um benachteiligte Menschen in Bösel kümmern. Der Weg dazu soll auf der Mitgliederversammlung am Dienstag, 9. September, um 20 Uhr im Heimathaus in Bösel gelegt werden. Auf der Sitzung – die Einladungen dazu gehen in diesen Tagen den Mitgliedern zu – soll auch ein neuer Name für den Verein gefunden und ein neuer Vorstand gewählt werden.

Der bisherige Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden Rainer Behrens sowie dem zweiten Vorsitzenden Günther Nordenbrock hat sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Block sowie den Vertretern der Kirchengemeinden, dem katholischen Pastor Stefan Jasper-Bruns und der evangelischen Pfarrerin Meike von Kajdacsy, mit dem künftigen Vereinszweck auseinandergesetzt und am Dienstag darüber informiert.

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Ein Entwurf für eine neue Satzung ist auch bereits gefasst worden. Demnach verfolgt der Verein ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln. Der Verein möchte sich bewusst breit aufstellen. Jungen und älteren Bedürftigen soll gleichermaßen unter die Arme gegriffen werden können.

Es gebe auch in Bösel Menschen, die durch das Raster der sozialen Netze fallen, sagte Bürgermeister Hermann Block. Der Verein versteht sich als ergänzend zum staatlichen Hilfsangebot. Der Förderzweck solle bewusst offen gehalten werden, um ein breites Spektrum von Hilfen zu ermöglichen.

Dr. Annette Oltmann möchte sich für den Vorsitz aufstellen lassen, verriet sie im Gespräch. Ihr sei es wichtig, dass der Verein in Form von Ehrenamtlichen Ansprechpartner für bedürftige Jugendliche werden solle.

Pfarrer Stefan Jasper-Bruns hat etwa die Idee, einen Kochkursus anzubieten, in dem für wenig Geld ein Mittagessen zubereitet werden kann. Einzelfallhilfen seien „Flickschusterei“, so der Pfarrer, dem es stattdessen um „nachhaltige Hilfen“ geht.

Pfarrerin Meike von Kajdacsy betonte, dass der bürokratische Aufwand überschaubar sein müsse. Die beiden Böseler Geistlichen möchten sich gemeinsam mit Bürgermeister Block in den Beirat wählen lassen.

Die Bereitschaft der Böseler, für Bedürftige Geld zu geben, sei da, sind sich die Verantwortlichen einig. Bürgermeister Block nannte als Beispiel, dass zu Jubiläen oder Geburtstagen auf Geschenke zugunsten einer Spende für den Verein verzichtet werden könnte.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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