CLOPPENBURG Wenig Platz, hohe Kosten, eine sanierungsbedürftige vereinseigene Sporthalle an der Schulstraße und keine geeignete Leichtathletikanlage: Das sind die Schwerpunkte bei der Generalversammlung des TV Cloppenburg (TVC) am Montag in der Bauernschänke Wienken gewesen.

Hohe Fluktuation

„Wir sind an unsere Grenzen gestoßen“, so Vorsitzender Bernd Havermann. Dies gelte für viele Sparten, bei denen es bereits Wartelisten gebe, oder für die Verwaltung des 2328 Mitglieder starken Sportvereins. So erforderten neben der hohen Fluktuation der Mitglieder – 398 Abgängen standen 496 Zugänge gegenüber – die verwaltungstechnischen Auflagen der Sportorganisationen als auch gesetzliche Auflagen einen immensen Kraftakt, der nicht mehr ehrenamtlich erwartet werden könne. Mit der beschlossenen Satzungsänderung wurde der Weg zu einer hauptamtlichen Geschäftsführung mit einer täglichen Präsens von fünf Stunden ermöglicht.

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Allerdings, so Havermann, fehle noch der Arbeitsplatz. Erst nach der erforderlichen Sanierung und gewünschten Erweiterung und dem Umbau der Sporthalle an der Schulstraße gäbe es mehr Platz für Sportler und Verwaltung.

200 Quadratmeter mehr

Wie die in die Jahre gekommene Halle energetisch und raumgewinnend ausgebaut werden kann, zeigte der Cloppenburger Architekt Andreas Hagen auf. Mit einer Animation führte er den 56 anwesenden Mitgliedern eine moderne Sporthalle vor, in der die abgehängte Decke fehlte. Oberhalb der vorhandenen Umkleideräume könnten so rund 200 Quadratmeter für einen Kraftraum, Mehrzweckraum und Trainerumkleide entstehen. Kosten nannte Hagen nicht, Havermann sprach indes von einer Baufinanzierung, für die auch die Schulträger, die die Halle mit nutzten, ins Boot zu holen seien. Die Nutzungsverträge sähen eine Beteiligung vor.

Zur öffentlichen Diskussion über eine Leichtathletikanlage auf städtischem Gelände (die NWZ  berichtete) stellte Havermann klar, dass der TVC in seinem Antrag an die Stadt darum gebeten habe, „die haushalterischen Voraussetzungen zu Gewährung einer Bezuschussung in Höhe von 180 000 Euro (45 Prozent der Planungssumme) zu schaffen“. In den Gesprächen, die dem Antrag vorausgingen, sei nie über die Finanzierung des vereinseigenen Anteils gesprochen worden.

Mitglieder geehrt

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Anne und Christiane Pohlmann, Stefan Gardewin und Uwe Otte geehrt. Letzterer stand bei der Wahl zum Leiter des Sportbetriebs aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. In sein Amt wählten die Mitglieder Jürgen Toepler. Wiedergewählt wurden Havermann, Klaus Middendorf (2. Vorsitzender), Stefan Steyer (Geschäftsführer) und Marion Kallage (Finanzen).

Beitragserhöhungen

Bei 16 Neinstimmen und sechs Enthaltungen stimmte die Mehrheit für Beitragserhöhungen. Demnach zahlt die Gruppe null bis neun Jahre monatlich 4,50 Euro, halbjährlich 27 Euro und jährlich 54 Euro. Neu ist die Gruppe zehn bis 14 Jahre mit 7/42/84 Euro. Die übrigen Tarife: 15 bis 18 Jahre 9/54/108 Euro; Erwachsene 12/72/144 Euro; Familien 20/120/240 Euro und Inaktive 3/18/36 Euro.

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