CLOPPENBURG Einen Jahresüberschuss in Höhe von 919 348,10 Euro hat der Vorstand der GS agri seinen Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend in der Stadthalle präsentiert. Vor 400 Mitgliedern und Gästen stellten Vorstand und Aufsichtsrat die Erfolge des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. Heinrich Fröhle, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sprach von „umfangreichen, aber guten Zahlen“.

Die GS agri legte in 2007 in allen Bereichen zu: Der Umsatz stieg um 20 Millionen auf nunmehr 224 Millionen Euro. Die gute Entwicklung erlaube eine Warenrückvergütung – der anteilig an die Mitglieder ausgezahlte Gewinn – von 3,2 Millionen Euro. Dies sei die größte Summe in der Geschichte der zusammengeschlossenen Genossenschaften, sagte Geschäftsführer und Unternehmenssprecher Anton Krömer.

Für 2008 stellte Krömer eine Steigerung von 80 Millionen Euro auf mehr als 300 Millionen Euro in Aussicht. Einen Teil dieser guten Umsätze begründen sich in den derzeitigen hohen Preisen für Mischfutter und Getreide.

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Geschäftsführer Engelbert Klövekorn richtete seinen Dank nicht nur an die 2631 Mitglieder, deren Anzahl um 47 gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, sondern auch an die 273 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die neun Auszubildenden.

Im Anschluss an die Bekanntgabe der Geschäftszahlen sprach Karl-Heinz Funke, ehemaliger Bundesminister (SPD) für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, über „Chancen und Risiken der Veredelungswirtschaft in Weser-Ems“. Dabei riet der Vareler vom Weg der Direktvermarktung als Lösung ab. Durch den demografischen Wandel – bei einer älter werdenden Bevölkerung – werde nicht mehr so viel verbraucht wie heute. Selbst der europäische Markt reiche für dieses Modell nicht aus.

Die Weser-Ems-Region mit ihren Veredlungsbetrieben liege nicht nur in Deutschland an der Spitze, sondern könne sich mit den Großen der Welt messen. Den Schweinezüchtern gab er den Rat, nicht abzubauen, sondern zu investieren. „Hin zu größeren Einheiten“, riet Funke.

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