Betrifft: Kommentar von Peter Linkert zum Löninger Bürgerantrag „Antrag viel zu spät“, NWZ vom 19. Juni

Jahrelang ist die Ost-West-Achse ein Thema im Löninger Rat gewesen. Das stimmt zweifellos. Jahrelang sind aber auch die Kosten für diese 800-Meter-Strecke in der Öffentlichkeit mit „lediglich“ rund sechs Millionen Euro angegeben worden, zuletzt im Haushalt 2008.

Der Schock für die Bevölkerung kam dann Anfang 2009. Die Bau-Summe verdoppelte sich, schoss auf die Mega-Höhe von fast zwölf Millionen Euro. Das brachte die Bürger und Steuerzahler der hochverschuldeten Stadt Löningen zu Recht in Wut und Empörung und löste den Einwohnerantrag aus.

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Fazit: Nicht die Initiativgruppe hat mit ihrem Antrag zu spät reagiert. Im Gegenteil! Es war der Rat, der die Öffentlichkeit viel zu lange im Unklaren über die wahren Kosten der Straße gelassen hat.

Und während die Initiative Unterschriften gegen den Bau der Zwölf-Millionen-Euro-Fahrbahn sammelte, fackelten die Ratsvertreter nicht lange. Sie vergaben die Aufträge zum Trassen-Bau und schafften vollendete Tatsache. Die dabei besonders von Bürgermeister Thomas Städtler (SPD) ständig beschworene Bürgerbeteiligung geriet so vollends zur Farce.

Letzten Endes fiel selbst die Entscheidung zur Durchführung der kostspieligen Ost-West-Achse hinter einer für jeden interessierten Bürger verschlossenen Tür: in der nichtöffentlichen Ratssitzung am 8. Oktober 2008.

Bernd Stegemann

49624 Löningen

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