Ramsloh /Scharrel /Sedelsberg Bisher reicht sie bis zur Firma Heiztechnik Bruns in der Hauptstraße (Kreisstraße 343): Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Kilometern pro Stunde (km/h). Anwohner der Hauptstraße und den Nebenstraßen von der Einmündung Am Ostermoor in Scharrel bis zum Ortseingang von Sedelsberg fordern, die Geschwindigkeitsbegrenzung zu verlängern. Bis zum Ortseingang von Sedelsberg – so die Forderung – sollte sie künftig gelten. Und auch die Straßenbeleuchtung entlang der Hauptstraße muss nach Ansicht der Anlieger ausgebaut werden.

Für die Anwohner und Betroffenen haben Matthias Laing, Marianne Fugel, Andreas Behne und Josef Steenken einen Antrag an Landrat Johann Wimberg. Beim Treffen im Rathaus in Ramsloh war auch Bürgermeister Thomas Otto dabei. An der Unterschriftenaktion beteiligten sich 262 Bürger. Übergeben wurde die Liste vor der Sitzung der Räte aus Friesoythe und Saterland zu den angedachten Projekten im C-Port.

Viel Lieferverkehr

Zur Begründung ihrer Forderung führen die Anwohner und Betroffenen an: Die Hauptstraße sei eine Kreisstraße, die die Hauptverkehrsstrecke zwischen den Ortschaften Sedelsberg und Scharrel sowie die Hauptverbindungsstrecke zur Ortsumgehungsstrecke Saterland am Ostermoor ist. An dem genannten Abschnitt mündeten sieben Nebenstraßen beginnend von „Hinter den Tannen“ bis zur „Siemensstraße“. Dort befänden sich zudem 16 Handels- und Gewerbetreibende sowie größere Betriebe. Dadurch werde die Hauptstraße zusätzlich durch den Lieferverkehr von Lkw stark frequentiert. Verladen werde teilweise auf der Hauptstraße. Bei den erlaubten 100 km/h ist dies nach Ansicht der Anwohner sehr gefährlich.

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Auch befinde sich an dieser Strecke eine ungesicherte und nicht ausgeleuchtete Haltestelle. Dort halte täglich ein Bus zum Transport von Personen mit körperlichen und geistigen Behinderungen, die die Straße auch überqueren müssen. Des Weiteren befindet sich in diesem Abschnitt die Kleinkinder-Tagesbetreuung „Singzwerge“. Um dorthin zu gelangen, müssen Eltern und Kinder die Straße täglich mehrfach überqueren und auch die Erzieherinnen müssen bei Spaziergängen mit den Kindern die Straße kreuzen.

Schüler queren Straße

Weiterhin führen die Antragssteller an, dass die Grundschulkinder auch aus den Nebenstraßen die Hauptstraße überqueren müssen, um auf den Bürgersteig an der Hauptstraße zu gelangen. Zudem wohnen im gesamten Abschnitt viele ältere Bürger, die teilweise aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen die gefahrene hohe Geschwindigkeit unterschätzen.

Die Antragssteller baten bei der Antragsübergabe Landrat Wimberg, sie in ihren Forderungen zu unterstützen. Johann Wimberg sagte den Antragsstellern zu, ihren Antrag der Verkehrskommission zur wohlwollenden Prüfung zu übergeben.

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