CLOPPENBURG Die Zahl der sauenhaltenden Betriebe sinkt weiter. Trotzdem konnte die Besamungsstation Weser-Ems ihren Absatz steigern.

Von Christoph Koopmeiners CLOPPENBURG - Samen von Piétrain-Ebern stehen hoch im Kurs. Auch in der Besamungsstation Weser-Ems in Cloppenburg ist der Absatz im Vorjahr von 68 auf 72 Prozent (Bundesdurchschnitt 72,9 Prozent) gestiegen. Insgesamt verkaufte der Verein 1 080 642 Portionen Ebersamen und damit 68 403 (plus 6,7 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Damit hat die Besamungsstation nach Aussagen von Geschäftsführer Werner Taphorn ihre regionale Marktführerschaft weiter steigern können. Auch für dieses Jahr erwartet er eine weitere Umsatzsteigerung von sechs Prozent.

Der Wachstumskurs des Vereins wird auch daran deutlich, dass er seine Besamungsstation in Bethen im Frühjahr um einen Eberstall erweitern will. Gemeinsam mit dem Standort im emsländischen Dohren stehen 634 Eber zur Verfügung.

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Wegen der großen Umsatzsteigerungen beim Zubehörvertrieb von 32 Prozent (insgesamt 183 000 Euro) wird diese Sparte zum 1. Januar in eine eigenständige GmbH ausgegliedert. Der Gesamtumsatz betrug laut Taphorn im Vorjahr 3,9 Millionen Euro. Gut 3,5 Millionen entfielen auf die Erlöse mit Ebersamen. Der Überschuss lag erneut bei 278 000 Euro.

Nach Darstellung von Tap-horn lege die Schweinebesamungsstation Weser-Ems bundesweit die schärfsten Auswahlkontrollen an den Tag. Als deutschlandweit erste und einzige Besamungsstation stelle sie ihre Erzeugung von Top-Genetik-Samen freiwillig unter die neutrale Kontrolle der Landwirtschaftskammer. Taphorn wertete das als weiteres Qualitätsmerkmal in einem immer härter werdenden Wettbewerb.

So seien allein aus Dänemark dieses Jahr drei Millionen Ferkel nach Deutschland exportiert worden und damit 50 Prozent mehr als 2004. Die Qualität lässt nach Ansicht von Taphorn aber zu wünschen übrig. Die Tiere würden daher auch regelrecht verramscht. Die hiesigen Schweine hätten deutlich mehr Muskelmasse und seien gesundheitlich stabiler. Aufgrund der hohen Einfuhren seien die Ferkelpreise im Vergleich zum Schlachtschweinemarkt extrem unterbewertet.

Vorstandswahl

Zwei Vorstandsposten standen gestern zur Wahl. Das Amt des in diesem Jahr verstorbenen Rainer Seeger aus Großenkneten übernahm sein Sohn Enno Seeger (25). Ebenso einstimmig gewählt wurde Werner Baalmann aus Sögel, der diesen Posten bereits zuvor inne hatte. Vorsitzender ist weiterhin Wilhelm Willoh, Stellvertreter Otto Backhaus.

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