GEHLENBERG GEHLENBERG/KP - Pater José hat auf der Generalversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) im Jugendheim in Gehlenberg das Amt als neuer Präses des Verbandes übernommen. Er freue sich auf die neue Aufgabe, so der Pater, der anschließend einen Vortrag über Frauen in Indien hielt.

Nach mehr als 20-jähriger Vorstandsarbeit und Tätigkeit als Helferin seit der Gründung der Gemeinschaft 1963 wurde Anni Budde verabschiedet. „In unserer heutigen Zeit, in der dauernde und verlässliche Bindungen immer seltener eingegangen werden, in der sich Menschen nicht mehr so recht auf eine Sache festlegen oder gar einem Verband beitreten wollen, hast du als Helferin und Vorstandsfrau über 40 Jahre die Interessen der Mitglieder mitgetragen,“ lobte die Vorsitzende Maria Warnke. Als Nachfolgerin wurde Maria Pohlabeln, Hinterberg, vorgestellt.

Käthi Steenken verlas den Kassenbericht, und Ingrid Elberfeld erinnerte an die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dazu gehörten eine Krippenbesichtigungsfahrt, der Bunte Abend, Wallfahrten nach Lage und Heede, Andachten und Lichterprozessionen, ein Zwei-Tages-Ausflug, eine Fahrradtour, Blutspendetermine, der Missionsbasar sowie das monatliche Rosenkranzgebet und die monatliche Frauengemeinschaftsmesse.

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In einem anschließenden Dia-Vortrag vermittelte der indische Pater José einen Eindruck des Lebens der Frauen in seiner Heimat, vor allem der ärmeren Schichten. Dieser unterhaltsam und humorvoll gebotene Vortrag stieß bei den Gehlenbergerinnen auf großes Interesse.

Indien sei eine hochkomplexe Gesellschaft mit mehr als einer Milliarde Menschen, davon lebten allein fünf Millionen in den Armenvierteln von Bombay. Pater José zeigte Paläste und Slums und machte den Unterschied zwischen Arm und Reich in Indien deutlich. 1500 Sprachen und Dialekte, davon 16 anerkannte Amtssprachen erschwerten das Leben, denn die sprachlichen Unterschiede bedeuteten oft auch ungerechte soziale Unterschiede.

In Kerala, in der südindischen Heimat des Paters, seien 80 Prozent der Schulen kirchliche Einrichtungen, die Kinder lernten dort drei Sprachen. Frauen seien in vielen Kasten und Stämmen Menschen zweiter Klasse. Traditionell sprechen sie in der Öffentlichkeit nicht mit den Männern, die die politische und wirtschaftliche Macht hätten.

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