Molbergen „Pfingsten ist ein guter Anlass, ein Pfarrhaus einzuweihen“, freute sich Molbergens Pastor Uwe Börner, der am Montag mehrere hundert Besucher in seinem renovierten Pfarrhaus begrüßen konnte. „Als Pfarrer Schwertmann sein neues Pfarrhaus 1952 bezog, waren etwa zehn Quadratmeter der Wohnfläche für Anliegen der Pfarrgemeinde vorgesehen, nun benötigen wir 200 der 370 Quadratmeter für die Räumlichkeiten, die der Pfarrgemeinde dienen – vom Pfarrsekretariat über einen Konferenzraum bis zu den Büros der Mitarbeiter“, zeigte Kirchenprovisor Josef Wobbeler einen Unterschied in der Nutzung des Gebäudes auf.

„Ein neues Gebäude zu errichten, wäre sicher einfacher und vielleicht auch billiger gewesen. Aber wenn man ein ortsbildprägendes Gebäude hat, muss man es erhalten. Bereits vor zwei Jahren konnten wir uns mit dem Offizialat auf die Finanzierung der Baumaßnahme einigen“, so Wobbeler. Die Sanierung des Gebäudes begann bereits unter Pfarrer Michael Kroes, verzögerte sich durch den dann anstehenden Pfarrerwechsel.

Das traditionsreiche, jetzt ausgesprochen helle Pfarrhaus ist grundsaniert worden. Zudem verzögerte die hohe Feuchtigkeit im Mauerwerk die Umbaumaßnahmen. Zusammen mit der Neugestaltung der Außenanlagen wurden 550 000 Euro investiert. 35 Prozent trägt die Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, 65 Prozent das Bischöflich Münstersche Offizialat. Das Erdgeschoss ist für die Aufgaben der Pfarrgemeinde vorgesehen, im Obergeschoss befinden sich die Wohnung des Pastors und ein Gastbereich. „Wichtig ist es, dass nicht nur der Pfarrer, sondern auch die Mitarbeiter eine angemessene Bleibe gefunden haben. Denn es soll ein Zuhause für den Pastor, aber auch ein Haus für die Gemeinde sein“, sagte Pfarrer em. Konrad Drees.

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„Wir haben darauf geachtet, dass wir bescheiden bleiben. Nicht alle Möbel sind neu, auch die des Pastors kommen noch aus früheren Zeiten. Bisher haben die Handwerker das Haus mit Leben gefüllt, jetzt soll die Gemeinde es lebendig machen. Dabei soll es hier zugehen wie im Taubenschlag.“ Börner dankte der Landjugend für Hilfe beim Umzug, den Frauen für die Grundreinigung und den Handwerkern für die gute Arbeit.

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