Osterhausen Fast ein Jahr lang dauerten die Arbeiten für die neue Klappbrücke über die Sagter-Ems in Osterhausen. Schwierigen Zeiten für alle Verkehrsteilnehmer sowohl zu Lande als auch zu Wasser – und für die Betreiberin des unmittelbar an der Brücke ansässigen Lokals von Simona Lind. Im Laufe der Bauarbeiten war es immer wieder zu Verzögerungen gekommen.

Das ist nun Schnee von gestern, denn der Verkehr rollt wieder über die Brücke. Allerdings durften bislang die Wassersportler die Brücke nicht passieren. Doch auch die Leidenszeit vorbei. Die Klappbrücke kann auch wieder für den Schiffsverkehr genutzt werden.

Malerarbeiten offen

„Die verkehrsbehördliche Freigabe für den Betrieb zum Öffnen und Schließen der Brücke erfolgte am 24. Juni“, so Klaus Kieseling vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Lediglich Malerarbeiten am Bauwerk seien noch zu erledigen.

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Rund zwei Millionen Euro kostete der Neubau. Finanziert wurde das Projekt durch Mittel des NLWKN und des Landkreises Cloppenburg. Letzterer steuerte Geld zum Bau des Rad- und Fußweges bei. Notwendig war der Bau geworden, da die bisherige Brücke marode war.

Unter dem Neubau der Brücke hat auch das Lokal von Simona Lind gelitten. Die Gaststätte „Simona“ steht direkt an der Brücke und hat Stammkunden von beiden Seiten der Sagter Ems. Bis Mitte Dezember war die Brücke gesperrt. Gäste aus Richtung Elisabethfehn konnten das Lokal erreichen. Aus Richtung Bokelesch war das schwierig. Es gab nur eine Überwegung für Fußgänger und Radfahrer.

„Simona“ erreichbar

Jetzt ist Simona Lind froh, dass die Brücke für Autos und Bootsfahrer frei ist. „Wir haben das am Zuspruch der Gäste gemerkt. Leider kam nun auch noch Corona dazu. Doch in dieser Zeit haben wir einen Abholservice eingerichtet“, sagt die Geschäftsfrau. Natürlich freute sie sich, dass nun auch Bootsfahrer wieder fahren dürfen. „Auch das sind unsere Gäste und legen hier schon mal am Steg an und besuchen uns“, sagt Lind. Seit 2015 betreibt sie das Lokal.

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