KAMPE Vielseitig informierten sich die Mitglieder des Ortslandvolkverbandes Kampe bei ihrem Feldbegang. Auf dem Hof Ludger Themann begrüßte Vorsitzender Heinz Madderken die Teilnehmer und lobte die große Resonanz.

Vom Treffpunkt in Kampe führte der Weg mit dem Fahrrad ins acht Kilometer entfernte Heinfelde zum Maisanbaugebiet der Firma Raiffeisen Ammerland/Saterland. In Augenschein genommen wurde ein Versuchsfeld, auf dem 35 verschiedene Euralis-Maissorten von verschiedenen Züchtern angebaut werden. Firmenexperte Jörg de Haan informierte die Besucher, dass auf dem Versuchsgelände neue Pflanzenschutzmittel und Bodenbearbeitungsverfahren getestet würden.

Die Pflanzenschutzmaßnahmen seien allerdings durch Wetterkapriolen deutlich erschwert worden, hieß es. Die Entwicklung des Mais habe anfangs durch die Kälte gelitten, habe sich aber mittlerweile gut erholt. Dies zeige, dass auch gute Erträge bei durchschnittlicher Wetterentwicklung erwartet werden dürften, betonte de Haan.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Durch die nebenan gelegene Biogasanlage der „Heinfelder Bioenergie“ führte Betriebsleiter und Mitinhaber Arndt von der Lage. Das große Areal besteht aus zwei unterschiedlichen Anlagen: zum einen werden die Fermenter mit nachwachsenden Rohstoffen beschickt – hierfür werden unter anderem circa 400 Hektar Mais angebaut – zum anderen mit Abfällen aller Art. Die Leistung der Anlage beträgt insgesamt 3,5 Megawatt. Der Betriebsleiter betonte, dass bei der Energieerzeugung auch die anfallende Wärme optimal genutzt werde. Die anfallende Wärme der Anlage wird zur Futtermitteltrocknung, für die Beheizung von Tierställen und in der Ferkelaufzucht genutzt. Nach der Rückkehr zum Hof Themann informierte der Hofbesitzer und Jäger seine Landwirtkollegen über Naturschutz und Wildhege, unter anderem forderte er sie auf, durch das Anlegen von so genannten Blühstreifen für mehr Abwechselung in der Landschaft zu sorgen und aktiven Naturschutz bei der Artenvielfalt zu betreiben. Die Blühstreifen würden von Insekten bis zum Reh genutzt und insbesondere auch dem Rebhuhn neuen Lebensraum eröffnen. Mit einem Grillabend und dem dazugehörigen Umtrunk ließ man den Feldbegang ausklingen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.