Emstek Die Gemeinde Emstek hat die gesamte Ortsdurchfahrt einer eingehenden Untersuchung in Bezug auf ihre Barrierefreiheit unterzogen. Der Beirat für Menschen mit Behinderung in der Gemeinde Emstek hatte bereits 2014 bemängelt, dass bei der Umgestaltung der Straßenübergänge im Bereich des Marktplatzes vor allem die Belange der Blinden und Sehbehinderten nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.

Der Gemeinderat hat nun ein Bündel von Maßnahmen beschlossen, um die Barrierefreiheit und die sichere Straßenquerung für Menschen mit Behinderungen entlang der Ortsdurchfahrt zu gewährleisten. Dazu gehört eine Bordabsenkung an den jeweiligen Fußgängerüberwegen an der Bernhard-Wehmhoff-Straße, Lage, Ostlandstraße, Osternburgweg und der Gartherstraße.

Außerdem werden die Fußgängerüberwege an der Grundschule, in der Ortsmitte „Am Markt“ sowie an der Halener Straße und Zum Esch den Bedürfnissen von Blinden und Rollstuhlfahrern angepasst. Dazu sollen unter anderem eine Bordabsenkung, Noppenplatten quer zum Gehweg sowie eine Umrüstung der Ampeln mit einem Tongeber, der die Freigabe signalisiert, erfolgen. Außerdem soll die Ampelschaltung in der Ortsmitte überprüft werden. Die Fußgängerampel an der Halener Straße würde nur fünf Sekunden „Grün“ anzeigen – dies sei zu wenig, um sicher die andere Straßenseite zu erreichen, kritisierte der Behindertenbeirat. Zusätzlich soll die holprige Einfahrt zum Parkplatz „Mühlencenter“ geprüft und gegebenenfalls eine geeignete Umgestaltung der Borde vorgenommen werden.

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Auf Anregung des Heimatvereinsvorsitzenden Markus Meckelnborg wird die Straße im neuen Baugebiet „Südlich der August-Kühling-Straße“ den Namen „Dres.-Richard-Straße“ tragen und an das Emsteker Ärzteehepaar Richard erinnern, das 40 Jahre in der medizinischen Versorgung der Gemeinde aktiv war. Die Sackgasse in diesem Baugebiet erhält laut Ratsbeschluss den Namen „Dr.-Große-Wietfeld-Straße“ und erinnert an den katholischen Geistlichen, der in Emstek aufwuchs und sich als Dozent des Kirchenrechts sowie als Anwalt der Rota Romana in Münster einen Namen machte.

Die Feuerwehr erhält einen Rüstwagen, um für ihre zahlreichen Einsätze auch entlang der Autobahn und der Bundesstraßen technisch bestens ausgestattet zu sein. Die Kosten für die Neuanschaffung werden sich auf circa 450 000 Euro belaufen. Dafür wurden in den Haushalt 2016 225 000 Euro und in den Haushalt 2017 ebenfalls 225 000 Euro eingestellt.

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