GEHLENBERG GEHLENBERG - Seit vielen Jahren für die Katholische Pfarrgemeinde aktiv ist Maria Warnke. Eine Vielzahl junger Menschen hat sie als Firmkatechetin auf das Sakrament der Firmung vorbereitet, derzeit ist sie noch als Lektorin tätig. Den überwiegenden Teil ihrer Freizeit nimmt jedoch ihr Amt als Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) in Anspruch, das sie seit 2002 bekleidet. Vorher war sie zwei Jahre Sprecherin eines Vorstandsteams von sieben Frauen.

Regelmäßig sind Vorbereitungen zu treffen für Veranstaltungen. Das Programm steht seit Jahren zumindest teilweise fest. Einmal monatlich wird die Frauengemeinschaftsmesse gefeiert, ebenso wird einmal monatlich der Rosenkranz für Priester- und Ordensnachwuchs gebetet, Maiandachten, Adventsfeiern, Weltgebetstage, Lichterprozessionen und Wallfahrten, sind wiederkehrende Termine, die dennoch jedes Mal neu organisiert werden müssen. „Ich muss die Arbeit nicht alleine machen" freut sie sich über die Unterstützung ihrer Vorstandskolleginnen und weiterer achtzehn Mitarbeiterinnen.

Bei Blutspendeterminen sorgen die Frauen für die Beköstigung, sie wirken bei Pfarrfesten mit, machen Radtouren und Ausflüge, auch Zweitagesfahrten. „Der größte Schock meiner bisherigen Tätigkeit für die kfd überkam mich bei einer Fahrt nach Belgien,“ erinnert sich Maria Warnke an die Anfänge ihrer Amtszeit. Vor einigen Jahren stand der Bus mit 50 Frauen vor einem Hotel in Aachen, um dort zu übernachten. Zur Begrüßung hörte sie: „Wieso jetzt, Sie kommen doch erst morgen.“ Es war in dem Hotel zwar das richtige Datum, doch der falsche Wochentag notiert worden. Hier war Improvisationstalent gefragt und es hieß näher zusammen zu rücken. Letztendlich konnte die Gruppe fast komplett in dem besagten Hotel übernachten.

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Etwas sechs- bis achtmal jährlich finden Dekanatskonferenzen statt, an denen Maria Warnke meistens teilnimmt. Dort trifft sie die Vertreterinnen aus den fünfundzwanzig anderen Gemeinden des Dekanates Hümmling zum Erfahrungsaustausch oder um Vorträge zu den verschiedensten Themen zu hören.

Eine Menge Arbeit hat die kfd-Vorsitzende vor allem mit dem „Bunten Abend“ der seit über 30 Jahren jedes zweite Jahr in der Karnevalszeit stattfindet. Sie stellt das Programm aus vielen kleinen Sketchen, Dönkes und Liedern zusammen – und vor der Rollenverteilung „denke ich viele Stunden darüber nach, wer in welcher Rolle am besten zur Geltung kommt“. Dann müssen Kostüme besorgt werden, die aber größtenteils jeder für sich selbst beschafft. „Dabei können eine schöne alte Handtasche oder die passenden Schuhe von der Oma große Wirkung erzielen," weiß sie. Etwa sechs bis acht Wochen lang wird dann für das vierstündige Programm geprobt. „Die Resonanz aus dem Publikum zeigt aber, dass sich die Arbeit lohnt,“ berichtet Maria Warnke. Alle Mitwirkenden hätten schon viel Spaß beim Proben und auch ihr bereite es viel Freude, in diesem Amt für die Gemeinde tätig zu sein zu.

Für die Zukunft wünscht sie sich allerdings noch mehr jüngeren Nachwuchs bei den angebotenen Veranstaltungen.

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